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Bildrechte: picture alliance/Fotostand/K. Schmitt

Am Landgericht Bamberg muss sich ein 42-Jähriger wegen eines Vorfalls in der Silvesternacht 2019 verantworten.

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Prozess in Bamberg: Sieben Messerstiche in der Silvesternacht

Am Landgericht Bamberg beginnt der Prozess gegen einen 42-Jährigen, der bei einer Silvesterfeier sieben Mal auf einen Kontrahenten eingestochen haben soll. Das Opfer hat vermutlich nur überlebt, weil es sich in ein Taxi retten konnte.

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Von
  • BR24 Redaktion

Aufgrund eines Messerangriffs in der Silvesternacht 2019 muss sich ein 42-jähriger Niedersachse wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Bamberg verantworten.

Buttenheim: Sieben Messerstiche bei Silvesterfeier

Der Angeklagte soll sich bei der Silvester-Feier in einem Sportheim in Buttenheim im Landkreis Bamberg mit einem anderen Teilnehmer geschlagen haben. Als der Geschädigte das Gebäude verlassen wollte, sei ihm der Angeklagte gefolgt und soll ihm zunächst zwei mal mit einem Messer in den Rumpf gestochen haben. Nachdem anwesende Personen die beiden getrennt hatten, soll der 42-Jährige weitere fünfmal auf den damals 28-Jährigen aus dem Landkreis Forchheim eingestochen haben.

Opfer rettet sich in ein Taxi, Täter flieht

Der Geschädigte habe sich in ein Taxi retten können. Ohne notärztliche Versorgung hätten die teils acht Zentimeter tiefen Stichverletzungen zum Tod des Mannes geführt, vermutet die Staatsanwaltschaft.

Der mutmaßliche Täter war im Anschluss an die Tat geflüchtet. Die Polizei fasste ihn erst sechs Monate später am Berliner Hauptbahnhof. Seitdem sitzt er in Haft.

Zur Verhandlung sind acht Tage vor dem Landgericht Bamberg angesetzt.

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