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Hunde erschossen: Jäger wehrt sich gegen Geldstrafe | BR24

© BR/Thomas Pösl

Der Fall eines Jägers, der zwei Hunde in seinem Pachtgebiet erschossen hat, wird jetzt am Augsburger Amtsgericht verhandelt. Der 53-Jährige wehrt sich gegen eine Geldstrafe.

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Hunde erschossen: Jäger wehrt sich gegen Geldstrafe

Der Fall eines Jägers, der zwei Hunde in seinem Pachtgebiet erschossen hat, wird jetzt am Augsburger Amtsgericht verhandelt. Der 53-Jährige wehrt sich gegen eine Geldstrafe.

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Der Fall hat in Königsbrunn bei Augsburg für einiges Aufsehen gesorgt. Im Juli 2018 hat der Jäger die beiden Hündinnen Leni und Maja erschossen - angeblich weil sie wilderten.

Tier vor Augen der Besitzerin erschossen?

Eine Hündin sei gleich mit dem ersten Schuss tot gewesen, heißt es laut Staatsanwaltschaft. Die zweite Hündin sei nur angeschossen worden, heißt es in der Anklage. Der 53-Jährige sei daraufhin zu dem verletzten Tier gegangen und habe es vor den Augen der Besitzerin mit einem Kopfschuss getötet. Die Frau soll dadurch einen Schock erlitten haben.

Strafbare Tiertötung und fahrlässige Körperverletzung

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden Tiere kein Wild jagen wollten. Sie hatte zunächst einen Strafbefehl über insgesamt 3.300 Euro gegen den Jäger erwirkt. Der 53-Jährige hat aber Einspruch eingelegt. Deshalb wird der Fall vom Augsburger Amtsgericht verhandelt.

Der Jäger ist wegen Sachbeschädigung, strafbarer Tiertötung und fahrlässiger Körperverletzung der Hundehalterin angeklagt. Haustiere gelten in Deutschland rechtlich als Sachen.