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Heute beginnt der Prozess gegen einen 25-Jährigen vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Er soll einen Bekannten bedroht haben.

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    Prozess: Bedrohung mit eingeschalteter Stichsäge

    Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich ein 25-Jähriger wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Unter anderem mit einer eingeschalteten Stichsäge soll er einen Bekannten bedroht haben.

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    Von
    • Carlo Schindhelm

    Heute beginnt der Prozess gegen einen 25-Jährigen vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Der Mann soll in seiner Wohnung in Altdorf bei Nürnberg einen Bekannten unter anderem mit einem Messer, einer Machete und mit einer eingeschalteten Stichsäge bedroht haben. Schließlich gingen sie zusammen zu einem Geldautomaten und das Opfer übergab dem mutmaßlichen Erpresser 870 Euro.

    Opfer wollte Marihuana kaufen

    Die Staatsanwaltschaft klagt ihn deshalb wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung an. Der Angeklagte soll dem Bekannten zuvor vorgeworfen haben, dass dieser sich nicht vor seinem Besuch gemeldet habe. Das Opfer hatte laut Staatsanwaltschaft Marihuana bei dem 25-Jährigen bestellt und wollte das Rauschgift in dessen Wohnung abholen.

    Bedrohung mit Pistole

    In einem weiteren Fall soll der Angeklagte erneut von seinem Opfer Geld gefordert und ihn dabei mit einer Pistole bedroht haben. Diesmal konnte der Bekannte jedoch auf dem Weg zum Bankautomaten flüchten. Der Angeklagte sitzt seit Herbst vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Für die Verhandlung sind drei Prozesstage angesetzt.

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