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Pronold überreicht Vier-Millionen-Förderscheck für Z-Bau | BR24

© Bayerischer Rundfunk

Z-Bau in Nürnberg

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    Pronold überreicht Vier-Millionen-Förderscheck für Z-Bau

    Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium Florian Pronold (SPD) hat der Stadt Nürnberg einen symbolischen Förderscheck von vier Millionen Euro für das Kulturzentrum "Z-Bau" übergeben.

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    Mit dem Geld soll der zweite Bauabschnitt zur Sanierung des Gebäudes realisiert werden. Dazu gehören unter anderem eine Dachsanierung und der Ausbau des großen Saals zu einer Veranstaltungshalle für 1.000 Personen. Der "Z-Bau" ist ein Gebäude auf dem früheren Kasernengelände an der Frankenstraße. In einem ersten Bauschnitt wurde das Areal zum sogenannten "Haus der Gegenwartskultur" umgebaut und im Herbst 2015 eröffnet.

    Großes Interesse an Kulturangebot

    Bisher ist nur eingeschränkter Kulturbetrieb möglich, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Doch das Interesse an den Angeboten sei sehr groß. Nun hat die Stadt aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" einen weiteren Zuschuss für den Z-Bau in Höhe von vier Millionen Euro erhalten. Am Mittag hatte Pronold den symbolischen Scheck an den Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly übergeben.

    Neues Zuhause der Popmusik

    Der Z-Bau ist ein offenes Kulturzentrum in der ehemaligen Nürnberger Südkaserne. Betrieben wird das "Zentrum für Gegenwartskultur" von der "Gesellschaft für kulturelle Freiräume". Sie setzt sich aus der Musikzentrale, dem Kunstverein und der Stadt Nürnberg zusammen. Im Jahr 2000 hatte sich die alternative Kulturszene in das Gebäude einquartiert. Nach langen Auseinandersetzungen hatte der Nürnberger Stadtrat im Jahr 2011 eine Generalsanierung des Z-Baus beschlossen. Das Gebäude wurde mit Hilfe von EU-Geldern saniert und 2015 als offenes "Zentrum für Gegenwartskultur mit Schwerpunkt Popmusik" eröffnet.

    Von
    • Simone Schuelein
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