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Projektgruppe "Medizincampus Passau" nimmt Arbeit auf | BR24

© BR/Katharina Häringer

Die Projektgruppe Medizincampus Passau nimmt am Montag ihre Arbeit auf. Minister Sibler hat zu dem ersten Treffen eingeladen.

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Projektgruppe "Medizincampus Passau" nimmt Arbeit auf

Wird man in Niederbayern bald Medizin studieren können? Die Projektgruppe, die genau das erörtern soll, nimmt nun ihre Arbeit auf. Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) hat zum ersten Treffen geladen.

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Wer aus Niederbayern kommt und Medizin studieren will, der muss in einen anderen Regierungsbezirk umziehen oder dorthin pendeln. Bislang gibt es den Studiengang Medizin an keiner niederbayerischen Universität. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte im Oktober versprochen, eine Projektgruppe auf das Thema anzusetzen. Diese nimmt am Montag ihre Arbeit auf.

Medizincampus Passau

Die Projektgruppe soll sich um die Errichtung eines Medizincampus in Passau kümmern und dessen Chancen erörtern. Minister Bernd Sibler (CSU) hat zur konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe in das Wissenschaftsministerium nach München eingeladen.

"Hightech Agenda Bayern" fand viel Zuspruch

Im Oktober hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in seiner Regierungserklärung verkündet, dass eine entsprechende Projektgruppe für Passau aufgebaut werden soll. Die Region reagierte hocherfreut auf die "Hightech Agenda Bayern". In einer Pressemitteilung bedankte sich Unipräsidentin Carola Jungwirth bei Söder: "Für die Universität Passau ist das ein riesiger Schritt." Auch Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) zeigte sich begeistert. Er sieht die Erwähnung in der Regierungserklärung als Anerkennung für die gemeinsamen Bemühungen vor Ort. Immerhin habe eine ganze Region dieses Thema zum Anliegen gemacht.

Vor Söders Regierungserklärung wurde ein Medizinstudium in Niederbayern immer wieder von verschiedenen Seiten ausgeschlossen, beziehungsweise sehr kritisch beäugt.