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Prognose für Mittelfranken: Bevölkerungszuwachs von 2,5 Prozent | BR24

© dpa/pa, August Forkel

Nürnberg, Nassauer Haus, Karolinenstraße

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Prognose für Mittelfranken: Bevölkerungszuwachs von 2,5 Prozent

Derzeit leben im Freistaat rund 13,08 Millionen Menschen, in Mittelfranken sind es 1,77 Millionen. Das bayerische Landesamt für Statistik hat vorausberechnet, dass die Bevölkerung weiter wachsen wird, vor allem in den Städten Schwabach und Fürth.

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Nach der Berechnung des bayerischen Landesamtes für Statistik in Fürth wird die Bevölkerung im Freistaat bis zum Jahr 2038 weiter ansteigen. Im Vergleich zu 2018 prognostiziert die Behörde ein Wachstum um 525.000 auf 13,6 Millionen Einwohner. Das wäre demnach ein Plus von vier Prozent gegenüber dem heutigen Stand.

Für Mittelfranken moderates Wachstum erwartet

Die Einwohnerzahl Mittelfrankens wird nach den jüngsten Berechnungen von 1,77 Millionen im Jahr 2018 auf 1,82 Millionen Menschen im Jahr 2038 ansteigen. Dies entspricht einem Plus von 2,5 Prozent oder umgerechnet rund 45.000 Personen. Mit einem besonderen Zuwachs können nach den Prognosen des Landesamtes die Städte Fürth (+7,9 Prozent) und Schwabach (5,6 Prozent) rechnen. Eine eher konstante Bevölkerungsentwicklung werden die Stadt Nürnberg mit 2,4 Prozent und die Stadt Erlangen mit 1,9 Prozent erwarten können, ebenso der Landkreis Fürth, der mit -0,3 Prozent den niedrigsten Wert im Regierungsbezirk erzielt.

Erlangen wird jünger – Fürth älter

In Erlangen gibt es vergleichsweise hohe Geburtenzahlen und dadurch auch eine jüngere Altersstruktur. Demnach soll die Bevölkerung in der kreisfreien Stadt im Jahr 2038 ein Durchschnittsalter von 43,2 Jahren erreichen. Das wird nach den Prognosen des bayerischen Landesamtes das niedrigste in Mittelfranken sein. Das höchste Durchschnittsalter wird für den Landkreis Fürth (48,1 Jahre; +2,7 Jahre) erwartet. In Mittelfranken insgesamt wird der Altersdurchschnitt im Jahr 2038 bei 45,8 Jahre und damit um etwa zwei Jahre höher liegen als im Jahr 2018. Von dieser zunehmenden Tendenz sind alle Landkreise und kreisfreien Städte betroffen, auch die, die in den kommenden Jahren noch mit Bevölkerungszuwächsen rechnen können.

© BR

Fürth und Schwabach wachsen