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Probetrinken: So schmeckt das Wiesnbier 2019 | BR24

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Am Abend wurde in München das Wiesnbier vorgestellt. Alle sechs auf dem Oktoberfest zugelassenen Brauereien brauen jedes Jahr neu und modifizieren ihr Rezept. Das Urteil der Verkoster heuer: Hopfig, frisch bis süffig.

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Probetrinken: So schmeckt das Wiesnbier 2019

Am Montagabend wurde in München das Wiesnbier vorgestellt. Alle sechs auf dem Oktoberfest zugelassenen Brauereien brauen jedes Jahr neu und modifizieren ihr Rezept. Das Urteil der Verkoster heuer: hopfig, frisch bis süffig.

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Für die Brauer ist es die Champions League: das Brauen eines Wiesnbiers. Bevor es losgeht mit dem Oktoberfest, dürfen geübte Zungen "probeschmecken". Dabei muss jedes Wiesnbier bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Es muss mit Münchner Wasser aus einem Tiefbrunnen gebraut sein und mindestens eine Stammwürze von 13,6 Prozent aufweisen. Dadurch ist es stärker als herkömmliches Helles.

Geschmacksprobe fällt unterschiedlich aus

Da Gerste und Hopfen jedes Jahr unterschiedlich sind, schmeckt auch das Bier als Naturprodukt anders. Auch wenn die Brauer versuchen, es ähnlich schmecken zu lassen wie im Vorjahr. Tatsächlich unterscheiden die sechs Biere sich im Geschmack. Das Stärkste ist dieses Jahr das Augustiner mit 6,4 Volumenprozent, das schwächste das Spaten mit 5,9.

Das Hofbräu schmecke gewohnt hopfig, Paulaner und Hacker-Pschorr kämen frisch daher, das Löwenbräu sei ziemlich süffig, findet eine der Verkosterinnen bei der Bierprobe.

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Infokarte zum sensorischen Vergleich der Oktoberfestbiere 2019

Was Biertrinken mit Klimaschutz zu tun hat

Bei der Wiesnbierprobe stellt jede der sechs Brauereien ihr Oktoberfestgebräu in blumigen Worten vor. Dieses Jahr wurde Bier sogar in den Zusammenhang der Klimadebatte gestellt: Danach binde jeder, der trinkt, fünf Gramm CO2, wobei man ja auch schwitzt, atmet und verbraucht.

Wiesnbiertrinken für die schlanke Linie?

Teurer ist die Wiesnmaß auch 2019 geworden. Zwischen 11,30 und 11,80 Euro muss man dafür ausgeben - ohne Trinkgeld. Kalorienmäßig ist Bier besser als sein Ruf: Ein Liter hat rund 500 Kilokalorien und damit weniger als ein halbes Hendl.