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Probebetrieb für Fahrradspeicher am Nürnberger Hauptbahnhof | BR24

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Am Nürnberger Hauptbahnhof startet ein Fahrradparkhaus den Probebetrieb. Das Einstellen von Rädern auf der Südseite des Bahnhofs kostet künftig 70 Cent pro Tag, sieben Euro pro Monat oder 70 Euro pro Jahr.

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Probebetrieb für Fahrradspeicher am Nürnberger Hauptbahnhof

Auf der Südseite des Nürnberger Hauptbahnhofs hat am ersten September der Probebetrieb für das erste Fahrradparkhaus in Nürnberg begonnen. Kunden können den neuen Fahrradspeicher schon zwei Wochen vor der offiziellen Inbetriebnahme testen.

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Der neue Fahrradspeicher ist ein Nürnberger Gemeinschaftsprojekt und das erste Fahrradparkhaus überhaupt in der Frankenmetropole. Für den Bau war die Stadt Nürnberg zuständig, die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg wird das Fahrradparkhaus betreiben und um das tägliche Geschäft soll sich die Parkhaus Service Nürnberg GmbH kümmern. Die offizielle Eröffnung findet am 15. September statt.

Günstiges Parken

Ab Mitte September können Radler die Abstellplätze am Nelson-Mandela-Platz tageweise oder über einen längeren Zeitraum mieten. Die Preise liegen bei 70 Cent pro Tag, sieben Euro pro Monat und 70 Euro pro Jahr.

Die 400 Stellplätze sind zum Teil als Doppelstockparker angelegt, ein Teil aber auch ebenerdig mit Flächen für Lasten- und Liegeräder. Für E-Bike-Besitzer gibt es Schließfächer mit Stromanschluss im Inneren, in denen die Akkus während der Parkzeit geladen werden können.

Servicebereich für das Rad

Für Fahrradfahrer in der Stadt und Pendler soll der neue Fahrradspeicher eine trockene und sichere Abstellmöglichkeit bieten. Zusätzlich steht den zukünftigen Fahrradparkern ein Servicebereich mit Werkzeug, Luftpumpen sowie einem Schlauchautomat zur Verfügung.

Der Zugang erfolgt über einen Kartenautomaten in einem gesicherten Drehkreuz. Der Fahrradspeicher wird rund im die Uhr überwacht. Für die Stadt Nürnberg ist es ein weiterer Schritt zu mehr Fahrradfreundlichkeit. Der Bau kostete die Stadt etwa 1,6 Millionen Euro, davon übernimmt der Freistaat rund 860.000 Millionen Euro.

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