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In den kommenden Wochen will der Nürnberger Christopher-Street-Day ein Zeichen gegen Homophobie in Europa setzen. Die Organisatoren wollen auch auf die Situation von queeren Menschen in Deutschland aufmerksam machen.

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Pride Weeks in Nürnberg: CSD setzt Zeichen gegen Homophobie

In den kommenden zwei Wochen will der Nürnberger Christopher-Street-Day mit den "Pride Weeks" ein Zeichen gegen Homophobie in Europa setzen. Die Organisatoren wollen auch auf die Situation von queeren Menschen in Deutschland aufmerksam machen.

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Von
  • Matthias Rüd

Über 40 Veranstaltungen stehen bis zum 8. August unter dem Motto "Queer Europe – Du hast die Wahl" auf dem Programm. Der Nürnberger Christopher-Street-Day (CSD) will mit diesen "Pride Weeks" ein Zeichen setzen gegen Homophobie setzen. So thematisiert gleich zum Auftakt eine Doppel-Ausstellung in der Egidienkirche die schwierige Lebenssituation der LGBTQ-Community – also von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen – in Polen. Immer wieder Thema soll auch homophobe Gesetzgebung zuletzt etwa in Ungarn sein.

Demonstration durch die Nürnberger Innenstadt

Nach der coronabedingten Absage der CSD-Parade im vergangenen Jahr wird es am 7. August eine Demonstration durch die Nürnberger Innenstadt geben. Dabei verzichten die CSD-Macher auf große Wagen und Musik und setzen auf Fußgruppen. Am 7. und 8. August findet auf der Wöhrder Wiese ein CSD-Finale statt, allerdings in kleinerer Form: Besucher müssen sich im Vorfeld Tickets kaufen, der Einlass aufs Gelände ist nur mit Eintrittskarte möglich.

Angriffe auf LGBTQ-Community

Die Organisatoren wollen beim Bühnenprogramm auf der Wöhrder Wiese auch auf die Situation von queeren Menschen in Deutschland aufmerksam machen, so häuften sich auch hier Übergriffe auf Schwule und Lesben. Regenbogenfamilien seien weiter nicht klassischen Familienbildern gleichgestellt. Der Nürnberger CSD ist nach dem in München der zweitgrößte im Freistaat. In München gab es dieses Jahr keine laufende, sondern nur eine stehende Demo in der Innenstadt.

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In den kommenden zwei Wochen will der Nürnberger Christopher-Street-Day mit den "Pride Weeks" ein Zeichen gegen Homophobie in Europa setzen. Die Organisatoren wollen auch auf die Situation von queeren Menschen in Deutschland aufmerksam machen.

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