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© W. Traßl, Regierung von Oberfranken
Bildrechte: W. Traßl, Regierung von Oberfranken

Ditib Coburg

    Preise für ehrenamtliche Integrationshelfer

    Die Regierung von Oberfranken hat ihren Integrationspreis vergeben. Er geht an die Türkisch Islamische Gemeinde Coburg, die Gemeinde Viereth-Trunstadt und an den Asylhelferkreis Neuenmarkt.

    Von
    Martin HähnleinMartin Hähnlein

    Erstmals wurde der Preis 2008 für erfolgreiche Arbeit auf dem Gebiet der Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft verliehen. Das Preisgeld wird vom  Landtag über das Bayerische Sozialministerium zu Verfügung gestellt.

    "Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist eine gesellschaftliche Herausforderung ersten Ranges. Integration heißt gleichberechtigte Teilhabe am sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Ich verstehe darunter einen wechselseitigen Prozess, den alle Beteiligten, die Deutschen genauso wie die Zuwanderer, aktiv gestalten müssen." Wilhelm Wenning, Regierungspräsident

    DITIB Gemeinde Coburg e.V.

    Zum einen gehört die Türkisch Islamische Gemeinde Coburg DITIB Yeni Camii zu den Preisträgern. Sie wurde bereits 1986 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, eine unabhängige Religions-, Jugend- und Frauenarbeit zu leisten. 

    Gemeinde Viereth-Trunstadt

    Für ihre vorbildliche Integrationsarbeit von Asylbewerbern erhält die Gemeinde Viereth-Trunstadt im Landkreis Bamberg stellvertretend für ihre vielen engagierten Vereine und Privatinitiativen den Integrationspreis. Seit November 2014 beherbergt die Gemeinde eine große Zahl an Asylbewerbern, die dezentral vom Landratsamt Bamberg in der Gemeinde untergebracht werden.

    CAS Asylhelferkreis Neuenmarkt

    Ein weiterer Preis geht an den CAS Asylhelferkreis in Neuenmarkt im Landkreis Kulmbach. Auch dort gibt es ähnlich wie in Viereth-Trunstadt seit 2014 eine große Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber.

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