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Präsenzunterricht nicht möglich: Kulmbacher Lehrer in Quarantäne | BR24

© picture alliance/Michael Weber

Weil zu viele Lehrer in Quarantäne geschickt werden mussten, hat das berufliche Schulzentrum Kulmbach auf Distanzunterricht geschalten.

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Präsenzunterricht nicht möglich: Kulmbacher Lehrer in Quarantäne

Weil zu viele Lehrer in Quarantäne geschickt werden mussten, schalten die Fachober- und die Berufsoberschule Kulmbach vorerst auf Distanzunterricht. Die verbliebenen Lehrer hätten den drohenden Stundenausfall nicht auffangen können, heißt es.

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Weil 18 von 36 Lehrer in Quarantäne geschickt werden mussten, hat das Berufliche Schulzentrum Kulmbach den Unterricht in der Fachober- und Berufsoberschule auf Homeschooling umgestellt. Wie Schulleiter Alexander Battistella dem BR auf Nachfrage sagt, sei der Unterricht anders nicht mehr zu leisten gewesen.

18 Lehrer und 110 Schüler in Quarantäne

Zwar seien nur vier Schüler und zwei Lehrer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Im Zuge der Nachverfolgung von Infektionsketten mussten aber 18 Lehrer und 110 Schüler in Quarantäne geschickt werden. Die verbliebenen 18 Lehrer hätten somit über 300 Schulstunden pro Woche vertreten müssen. Das sei nicht zu leisten, so Battistella.

Distanzunterricht an Kulmbacher FOS und BOS

Die betroffenen Schüler stammen aus den Landkreisen Kulmbach und Kronach. Der sogenannte Distanzunterricht gilt zunächst für diese Woche. Alle anderen Schularten des Kulmbacher Schulzentrums seien nicht betroffen. Nach den Herbstferien werde das Infektionsgeschehen neu bewertet, so Schulleiter Battistella.

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