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Postbank-Streiks in München und Nürnberg | BR24

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Mit einem zweitägigen Warnstreik will Verdi ab Donnerstag den Zahlungsverkehr der Postbanken im Freistaat lahmlegen. Betroffen sind davon auch Kunden der Hypovereinsbank, da die Postbank teilweise auch deren Zahlungsverkehr abwickelt.

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Postbank-Streiks in München und Nürnberg

Mit einem zweitägigen Warnstreik will Verdi ab heute den Zahlungsverkehr der Postbanken im Freistaat lahmlegen. Gestreikt werden soll nicht nur in der Bayern-Zentrale in München, sondern auch in einigen Filialen in Nürnberg.

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Die Gewerkschaft Verdi ruft heute und morgen Mitarbeiter der Postbank zum Warnstreik auf. In Bayern sind davon die sogenannten "Backoffice-Einheiten" betroffen, die ihren Sitz in München haben und für zwei Tage bestreikt werden sollen.

Erhebliche Beeinträchtigungen erwartet

Dort wird der gesamte Zahlungsverkehr für die Postbanken im Freistaat abgewickelt, die Konten geführt, Firmenkunden betreut. Die Gewerkschaft rechnet mit erheblichen Beeinträchtigungen, da eingehende Aufträge nicht bearbeitet werden.

Auch Kunden der HypoVereinsbank betroffen

Betroffen sind auch Kunden der HypoVereinsbank, da die Postbank in Teilen das Geschäft für sie mit erledigt. Verdi rechnet mit rund 400 Teilnehmern. Allerdings kann das Geldhaus gegensteuern, in dem es die Aufträge in andere Bundesländer umleitet. Außerdem arbeiten bei der Postbank noch viele Beamte, die nicht streiken dürfen.

Auch Nürnberg betroffen

Zu Aktionen kommt es heute auch im Raum Nürnberg. Dort stehen Filialen der Postbank auf der Streikliste der Gewerkschaft.

Tarifverhandlungen gescheitert

Die Verhandlungen für die bundesweit 12.000 Beschäftigten bei der Tochter der Deutschen Bank waren zuletzt gescheitert. Es läuft eine Urabstimmung bis Anfang Oktober. Die Gewerkschaft hatte schon angekündigt, bis dahin Warnstreiks durchzuführen. Verdi fordert unter anderem sieben Prozent höhere Einkommen, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Postbank bot zuletzt 3,7 Prozent - allerdings für 36 Monate.