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Porzellanfabrik Walküre hat Insolvenzantrag gestellt | BR24

© BR/Markus Feulner

Der Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth droht Zahlungsunfähigkeit. Ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung sei beim Amtsgericht Bayreuth gestellt worden, bestätigte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage des BR.

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Porzellanfabrik Walküre hat Insolvenzantrag gestellt

Der Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth droht Zahlungsunfähigkeit. Ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung sei beim Amtsgericht Bayreuth gestellt worden, bestätigte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage des BR.

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Dem 1899 gegründeten Bayreuther Traditionsunternehmen Walküre droht Zahlungsunfähigkeit. Das Unternehmen will einen Investor suchen, um den Betrieb in der Insolvenz fortführen zu können. "Der Geschäftsbetrieb geht ohne Unterbrechung weiter", heißt es in einer Pressemitteilung der Porzellanfabrik. Die Aufträge würden in gewohnt hoher Qualität und Zuverlässigkeit ausführt.

Sachwalter und Sanierungsgeschäftsführer

Den beiden Geschäftsführern wurde ein Sanierungsgeschäftsführer zur Seite gestellt. Es ist der Münchner Anwalt Martin Schoebe. Anders als der vom Gericht bestellte Sachwalter wurde der Sanierungsgeschäftsführer von der Porzellanfabrik Walküre GmbH & Co. KG selbst eingesetzt.

Löhne bis Ende September gesichert

Wegen deutlicher Umsatz- und Auftragsrückgängen ist die Porzellanfabrik in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Löhne und Gehälter der 82 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende September jedoch gesichert.

Gewerkschaft hat keinen Kontakt zu "Walküre"

Eine Sprecherin der Gewerkschaft Bergbau Chemie und Energie (IG BCE) sagte, man habe zu der Porzellanfabrik in Bayreuth seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr. Einen Ansprechpartner könne man nicht nennen.