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Polizisten kontrollieren Pkw-Fahrer und finden Känguru und Eulen | BR24

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Einen kuriosen Tiertransport stoppte die Polizei auf der A3 bei Würzburg: Ein Mann, der durch unsichere Fahrweise aufgefallen war, beförderte ein Känguru, zwei Eulen, sechs Gänse und zehn Enten. Die Tiere seien völlig verschreckt, so die Polizei.

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Polizisten kontrollieren Pkw-Fahrer und finden Känguru und Eulen

Einen kuriosen Tiertransport stoppte die Polizei auf der A3 bei Würzburg: Ein Mann, der durch unsichere Fahrweise aufgefallen war, beförderte ein Känguru, zwei Eulen, sechs Gänse und zehn Enten. Die Tiere seien völlig verschreckt, so die Polizei.

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Mittwochabend gegen 23 Uhr fiel einer Streife der Verkehrspolizei Biebelried auf der A3 bei Theilheim ein Pkw auf, der Probleme hatte, seine Fahrspur auf der A3 in Richtung Nürnberg zu halten. Die Polizisten leiteten den Skoda auf einen Parkplatz, um den Fahrer zu kontrollieren. Als die Beamten in das Auto blickten, trauten sie ihren Augen nicht: Dort saß außer dem 62-Jährigen ein halber Zoo: ein Känguru, zwei westsibirische Eulen, sechs Gänse und zehn Enten.

Tierarzt wollte Tiere angeblich für die Zucht einsetzen

Der Tierarzt gab an, die Tiere in den Niederlanden und Belgien gekauft zu haben und sie nach Tschechien bringen zu wollen. Angeblich wolle er sie zu Zuchtzwecken einsetzen. Weil der Mann weder Impfbescheinigungen noch andere Seuchendokumente vorweisen konnte, wurden die Tiere sichergestellt. Die Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried brachte die Tiere für einige Stunden in ihrer Inspektion unter. Ein Veterinär hatte die Tiere am Donnerstag begutachtet. "Der Zustand ist befriedigend", sagte die Sprecherin des Landratsamtes Würzburg.

Tiere kamen in verschiedenen Tierparks unter

Die Gänse und Enten kamen in einem Tierpark in Sommerhausen im Landkreis Würzburg unter. Das etwa einen halben Meter große Bennett-Känguru und die Eulen wurden am Donnerstagnachmittag dem Nürnberger Zoo zur Quarantäne übergeben. Um das Känguru in den Zoo zu befördern, rief die Autobahnpolizei Kollegen der Hundestaffel: "In ihren Autos sind passende Boxen", sagte der Polizeisprecher. Der tschechische Tierarzt durfte weiterfahren, nachdem die Polizei ihn vernommen und seinen Personalien festgestellt hatte.