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Polizist soll Punk ins Gesicht getreten haben | BR24

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Amtsgericht Nürnberg

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    Polizist soll Punk ins Gesicht getreten haben

    Weil er einem Punk einen Tritt mitten ins Gesicht versetzt haben soll, muss sich ein Beamter des Unterstützungskommandos (USK) der Polizei heute vor dem Amtsgericht Nürnberg verantworten. Das Opfer erlitt einen beidseitigen Kieferbruch.

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    Der Vorfall ereignete sich am 2. Oktober vergangenen Jahres. Im Bereich der Frankenstraße in Nürnberg hatte eine Gruppe Punks einen Busfahrer und zwei Passanten angegriffen. Das USK wollte die Punks stellen und den Rädelsführer festnehmen. Darauf kam es zu einem Handgemenge.

    Opfer zwei Mal operiert

    Der 34-jährige USK-Beamte soll einem Punk einen Faustschlag gegen den Kopf versetzt haben, so die Staatsanwaltschaft. Mit einem weiteren Fausthieb habe er ihn dann zu Boden gestreckt. Doch damit nicht genug: Dem am Boden knienden Punk habe der Angeklagte mit durchgestrecktem Bein direkt ins Gesicht getreten haben. Der Punk erlitt einen beidseitigen Kieferbruch. Zwei Mal musste er operiert werden. Das Urteil soll noch heute verkündet werden.