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Bildrechte: pa/dpa/Paul Zinken

Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiautos (Symbolbild)

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    Polizeiauto überholt trotz Verbots

    Bei einem Unfall auf der B25 bei Harburg (Lkr. Donau-Ries) sind drei Menschen teils schwer verletzt worden. Ein Polizist, der in einem Zivilfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn fuhr, hatte trotz durchgezogener Linie zum Überholen angesetzt.

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    Die Bundesstraße ist in diesem Abschnitt dreispurig. Der Polizist fuhr Richtung Nördlingen. Gegen 9 Uhr zog der Polizeibeamte in einer langgezogenen Rechtskurve trotz durchgezogener Linie auf die mittlere Fahrspur. Hier kollidierte sein Wagen mit einem entgegenkommenden Opel. Dessen 55-jähriger Fahrer überholte gerade - berechtigt, wie die Polizei betont -, auf der linken Spur einige Autos.

    Beim Zusammenstoß der beiden Wagen wurde der 55-Jährige schwer verletzt, der Polizist und sein Beifahrer leicht. Alle drei wurden nach Donauwörth ins Krankenhaus gebracht. Erst geraume Zeit später stellte ein Autofahrer fest, dass sein Wagen durch umherfliegende Teile beschädigt worden war. Er meldete sich bei der Polizei.

    Die B25 war wegen des Unfalls für rund zweieinhalb Stunden gesperrt. An den drei Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 22.500 Euro.