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Polizei zufrieden mit Durchsuchung im Ankerzentrum Waldkraiburg | BR24

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Mehr als 400 Polizisten haben am Morgen das Ankerzentrum im oberbayerischen Waldkraiburg durchsucht. Die "Begehung" sei planmäßig und ohne Komplikationen verlaufen, so die Polizei.

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Polizei zufrieden mit Durchsuchung im Ankerzentrum Waldkraiburg

Mehr als 400 Polizisten haben am Mittwoch Morgen das Ankerzentrum in der oberbayerischen Stadt Waldkraiburg durchsucht. Der Einsatz lief laut Polizei absolut planmäßig und komplikationslos ab.

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Sehr zufrieden zeigte sich Polizeirat Dominic Fischer, der den Einsatz leitete:

„Unsere Planungen haben gegriffen, die Kontrollen aller anwesenden Bewohner und der Räumlichkeiten konnten deshalb sehr zügig und ohne nennenswerte Zwischenfälle innerhalb von nur zwei Stunden abgearbeitet werden. Es wurden nur ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Widerstand gegen die eingesetzten Beamten registriert. Außerdem wurde eine Person festgenommen, die zur Fahndung ausgeschrieben war.“ Polizeirat Dominic Fischer

Zum einen sei die sogenannte Begehung aufgrund der guten Planung vorab zufriedenstellend abgelaufen. Zum anderen seien die Bewohner während der Durchsuchung kooperativ gewesen.

92 Straftaten innerhalb von zehn Monaten

Hintergrund der Aktion waren nach Angaben von Polizeisprecher Stefan Sonntag zahlreiche Vorfälle in der Unterkunft und deren Umgebung. Insgesamt wurden nach Polizeiangaben in den vergangenen zehn Monaten in Waldkraiburg 92 Straftaten registriert, die von Bewohnern begangenen worden seien.

Keine Bleibeperspektive

Die Einrichtung in Waldkraiburg ist eine Dependance des Ankerzentrums in Manching. Dort sind derzeit 335 Asylbewerber untergebracht, fast 90 Prozent von ihnen stammen aus Nigeria. Sie haben nach Einschätzung der Behörden keine Bleibeperspektive in Deutschland.