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Polizei wehrt sich gegen Prügelvorwurf bei Anti-AfD-Demo | BR24

© Emanzipatorische Hochschulantifa Rosenheim

Demo unter dem Motto "Gegen Rassismus und Antisemitismus - Für ein buntes, weltoffenes Rosenheim. Weg mit dem AfD-Büro".

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    Polizei wehrt sich gegen Prügelvorwurf bei Anti-AfD-Demo

    Die Polizei bestreitet Prügelvorwürfe des Veranstalters der Anti-AfD-Demonstration am Samstag in Rosenheim. Die Demonstranten waren vor das AfD-Büro gezogen und hatten protestiert. Dabei wichen einige von der genehmigten Route ab.

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    Die Polizei wehrt sich gegen die Prügelvorwürfe des Veranstalters der Anti-AfD-Demonstration am Samstagnachmittag in Rosenheim.

    Unter dem Motto "Gegen Rassismus und Antisemitismus - Für ein buntes, weltoffenes Rosenheim. Weg mit dem AfD-Büro" waren am Samstagnachmittag um 15 Uhr nach Polizeiangaben 150-200 Teilnehmer (die Veranstalter sprechen von bis zu 300) vor das AfD-Büro im Ortsteil Erlenau gezogen. Nach Darstellung der Polizei wichen dort etwa 30 Personen, die schon vorher als Schwarzer Block erkennbar waren, von der genehmigten Marschroute ab und drängten verbotenerweise direkt vor das AfD-Büro. Dort kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen diesen Demonstranten und Polizisten.

    Polizei bestreitet Prügelvorwürfe in Rosenheim

    Nach Darstellung der Polizei ging die Gewalt von Versammlungsteilnehmern aus, woraufhin die Beamten "vereinzelt" den Mehrzweckschlagstock eingesetzt hätten. Ein Polizist wurde leicht im Gesicht verletzt, ein Demonstrant wegen Landfriedensbruch festgenommen. Seitens der Organisatoren wird dieses Vorgehen scharf kritisiert: Die Polizei habe ohne Ankündigung und Aufforderung den Platz zu verlassen mit Teleskopschlagstöcken auf Teilnehmer der friedlichen Demonstration eingeprügelt, so der Sprecher der Infogruppe Rosenheim.

    Sie sehen sich durch ein Video, dass ein Anwohner von der Demonstration ins Netz gestellt hat, in ihrer Sichtweise bestätigt. Die Polizei will jetzt sowohl dieses Video als auch eigene Aufnahmen von mitgeführten Bodycams auswerten. Die linke Szene in Rosenheim hat in der Vergangenheit immer wieder für Aufsehen gesorgt und bereitet der Polizei Sorgen, wie ein Sprecher erklärte.