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Polizei warnt vor übertriebenen Halloween Streichen | BR24

© BR/Konstantin König

Süßes oder Saures: In der Nacht vor Allerheiligen ziehen mittlerweile auch in Bayern immer mehr Kinder und Jugendliche zur Feier von Halloween durch die Straßen. Die Polizeipräsidien in Ostbayern warnen vor übertriebenen Streichen.

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Polizei warnt vor übertriebenen Halloween Streichen

Süßes oder Saures: In der Nacht vor Allerheiligen ziehen mittlerweile auch in Bayern immer mehr Kinder und Jugendliche zur Feier von Halloween durch die Straßen. Die Polizeipräsidien in Ostbayern warnen vor übertriebenen Streichen.

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An Halloween gehen auch in Niederbayern und der Oberpfalz wieder Geister, Zombies oder Gespenster von Tür zu Tür, auf der Jagd nach Süßigkeiten. Der Brauch aus Irland und Amerika ist schon vor Jahren nach Bayern geschwappt. Haus- und Wohnungsbesitzer, die nichts rausrücken, werden traditionell mit Streichen bestraft. Doch genau da kommt die Polizei ins Spiel.

Grenzen werden häufig überschritten

Allein im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Niederbayern wurden letztes Jahr an Halloween rund 50 Einsätze gezählt – in der Oberpfalz waren es fast genauso viele. Das Einsatz-Spektrum reichte von Sachbeschädigungen bis hin zu Körperverletzung. In Neumarkt in der Oberpfalz warf ein Unbekannter zum Beispiel einen Kürbis in das Fenster einer Schule, das dadurch beschädigt wurde. In Ergolding im Landkreis Landshut wurden sogar Polizisten bei einem Einsatz geschlagen.

Auch Mitläufer werden bestraft

Unangemessene Streiche wie Rasierschaum im Postkasten, Eier an der Hauswand oder Graffitis an Garagentüren können unschöne Folgen haben. Wer erwischt wird, muss nicht nur für den entstandenen Sachschaden aufkommen, sondern auch mit einer Anzeige rechnen. Das trifft auch Personen, die selbst nichts kaputtmachen und beschädigen, sondern nur mitlaufen. Wer in einer Gruppe umherzieht und sich daneben benimmt, riskiert den Tatbestand der "Gemeinschaftlichen Sachbeschädigung", der sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden kann. Darauf weist das Polizeipräsidium Oberpfalz hin. Eltern sollten also genau mit ihren Kindern besprechen, was noch als Streich durchgeht und was schon eine strafbare Handlung ist.