Bücher in einem Regal
Bildrechte: picture alliance / imageBROKER | Heinz-Dieter Falkenstein

Es fehlt ein Band in der Lexikonreihe? Die Trickbetrüger bieten einen überteuerten Nachkauf an – und eine passende Finanzierung gleich mit dazu.

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    Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche mit Lexika

    Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche mit Lexika

    Trickbetrüger täuschen vor, teure Nachschlagewerke aufkaufen zu wollen. Die Bedingung: Die Lexikotheken müssten vollständig sein. Dafür bieten sie ihren Opfern vermeintlich Hilfe an, die sehr kostspielig werden kann.

    Die Polizei Mittelfranken warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Wie die Polizei mitteilt, täuschen Trickbetrüger vor, sie würden Lexikotheken – mehrbändige Nachschlagewerke – teuer ankaufen wollen. Das Kaufinteresse bestünde aber nur bei vollständigen Sammlungen.

    Überteuerter Nachkauf

    Die Betrüger animieren ihre Opfer dazu, die Sammlung zu vervollständigen. Sie verkaufen dann völlig überteuerte Nachschlagewerke oder angeblich wertvolle Reproduktionen historischer Werke. Dafür verlangen sie zehntausende Euro.

    Finanzierung mit hohem Zinssatz

    Für diesen Kauf bieten sie eine Finanzierung mit hohem Zinssatz an. Abschließend lassen sich die Betrüger eine verklausulierte Erklärung unterschreiben, dass es nie irgendwelche Ankaufsversprechen gegeben hätte.

    Keine Kaufgarantie

    Die Geschädigten bleiben auf ihren alten Lexikotheken, überteuerten Neukäufen und hohen Zinsen sitzen. Bei der Polizei in Ansbach wurden bereits fünf Fälle dieser Betrugsmasche angezeigt.

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