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Polizei verletzt Frau durch Schuss aus Dienstwaffe | BR24

© pa/dpa/Peter Kneffel

Nach Angriff auf Rettungskräfte: Polizei verletzt Frau durch Schuss aus Dienstwaffe

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    Polizei verletzt Frau durch Schuss aus Dienstwaffe

    Die Münchner Polizei hat in der vergangenen Nacht von der Schusswaffe Gebrauch gemacht und eine Frau verletzt. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich um Notwehr gehandelt haben. Die Frau soll mit einem Messer auf die Polizeibeamten zugegangen sein.

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    Wie das Münchner Präsidium berichtet, hatte in der vergangenen Nacht ein Ehemann wegen der psychischen Erkrankung seiner Frau den ärztlichen Bereitschaftsdienst in die Wohnung bestellt. Als der Arzt der Frau ein Beruhigungsmittel verabreichen wollte, habe sie zu einem Messer gegriffen und den Arzt bedroht. Dieser zog sich zurück und verständigte die Polizei.

    Polizisten mit Messer bedroht

    Im Hausflur beruhigte sich die Situation zunächst, der Ehemann konnte das Messer an sich nehmen. Plötzlich habe die 49-Jährige aus der Küche ein weiteres Messer geholt und sei in drohender Haltung auf die Polizisten zugegangen, heißt es weiter. Mehrfache Aufforderungen, das Messer zur Seite zu legen, habe sie ignoriert.

    Schließlich gab ein Polizist einen Schuss auf die Frau ab und traf sie in den Oberkörper. Dadurch sei ihr Angriff gestoppt worden. Die 49-Jährige befindet sich im Krankenhaus, Lebensgefahr bestehe nicht.

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