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Polizei verhindert Neonazi-Konzert im Unterallgäu | BR24

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Die Polizei hat am Samstagabend ein sogenanntes Rechtsrockkonzert verhindert. Als die Beamten am Einsatzort ankamen, waren die Veranstalter gerade mit Aufbauarbeiten beschäftigt.

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Polizei verhindert Neonazi-Konzert im Unterallgäu

Erst sollte das Neonazi-Konzert in Nordschwaben stattfinden, dann im Unterallgäu. Aber daraus wurde nichts. Die Polizei hat die Aufbauarbeiten für die geplante Veranstaltung in der Allgäuer Gemeinde Benningen am Samstagabend gestoppt.

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Die Polizei hat am Samstagabend im Unterallgäu ein sogenanntes Rechtsrockkonzert verhindert. Als die Beamten am Einsatzort in der Gemeinde Benningen ankamen, waren die Veranstalter gerade mit Aufbauarbeiten beschäftigt. Wie die Polizei dem BR sagte, hatten sich rund 30 Konzertbesucher aus dem Skinhead-Milieu versammelt.

Geplantes Neonazi-Konzert im Unterallgäu war nicht genehmigt

Die Einsatzkräfte beendeten die Vorbereitungen für die Veranstaltung, weil keine Genehmigung vorlag. Die Organisatoren hatten das geplante Konzert laut Polizei nicht angemeldet, weshalb die Behörden nicht rechtzeitig sicherheitsrechtliche Aspekte wie den Brandschutz prüfen konnten.

Behörden in Wertingen hatten Neonazi-Konzert verboten

Eigentlich hatte das Konzert in Wertingen im Landkreis Dillingen an der Donau stattfinden sollen. Die Stadtverwaltung hatte es aber verboten. Daraufhin haben sich Hinweise ergeben, dass die Veranstalter das Konzert ins Unterallgäu verlagern wollten. Woher die Hinweise kamen, will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.