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Polizei Unterfranken stellt aktuelle Kriminalstatistik vor | BR24

© dpa/picture alliance

Polizei Unterfranken stellt aktuelle Kriminalstatistik vor

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    Polizei Unterfranken stellt aktuelle Kriminalstatistik vor

    Wie sicher ist Unterfranken? Antworten auf diese Frage liefert heute das Polizeipräsidium Unterfranken. Dabei geht es unter anderem um Straftaten während der Corona-Ausgangsbeschränkungen, Gewalt gegen Polizisten, Computer- und Drogenkriminalität.

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    Die Gewalttaten gegen Polizisten in Bayern nehmen zu: Jeder zweite Polizist in Bayern ist im vergangenen Jahr Opfer von körperlicher oder verbaler Gewalt geworden. In Unterfranken hat es 2018 insgesamt 724 Fälle gegeben, 2017 waren es 657. Gewalt gegen Polizisten ist eines der Schwerpunkt-Themen bei der heutigen Präsentation des Polizeipräsidiums Unterfranken. Gerhard Kallert, der unterfränkische Polizeipräsident, stellt die Sicherheitsbilanz für das Jahr 2019 vor. Auch Straftaten während der Coronavirus-Ausgangsbeschränkungen in diesem Jahr sollen dabei eine Rolle spielen.

    Sprengung von Geldautomaten

    Vermutlich wird es auch um die Sprengung von Geldautomaten gehen. Bundesweit und auch in Unterfranken gab es 2019 mehrere Fälle. So hatten Unbekannte im Februar 2019 versucht, einen Geldautomaten in einer Bank am Marktplatz von Grafenrheinfeld (Lkr. Schweinfurt) zu sprengen. Ein Tatverdächtiger konnte bereits am Tattag festgenommen werden, ein mutmaßlicher Komplize wurde nach umfangreichen Ermittlungen Ende April 2020 in den Niederlanden verhaftet.

    Computer- und Rauschgiftkriminalität

    Weitere Themen bei der Präsentation der unterfränkischen Kriminalstatistik: Computer- und Rauschgiftkriminalität. Die unterfränkische Polizei wird wohl Zwischenergebnisse ihres Projekts "Flashback" präsentieren. Dabei handelt es sich um ein Drogenpräventionsprogramm an Schulen. Ziel ist es vor allem, Jugendlichen die Gefahr von Cannabis und Legal Highs vor Augen zu führen.

    2018: Aufklärungsquote von über 70 Prozent

    Das Präventionsprojekt war eine Reaktion auf gestiegene Fallzahlen: Bei der Kriminalstatistik für das Jahr 2018 hatte die Polizei festgestellt, dass die Rauschgiftkriminalität um 3,8 Prozent angestiegen war. Auch die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen zwischen 14 und 18 Jahren war im Vergleich zu 2017 deutlich höher. Die Aufklärungsquote der unterfränkischen Polizei lag 2018 bei mehr als 70 Prozent – die höchste in den vergangenen 25 Jahren. Nach Niederbayern wurden in Unterfranken die wenigsten Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner in Bayern erfasst.

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