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Polizei Unterfranken hofft auf fröhliches Halloween | BR24

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In der Halloween-Nacht vor Allerheiligen will die Polizei in Unterfranken verstärkt Präsenz zeigen. Denn die Statistiken der vergangenen Jahre zeigen: An Halloween werden die Grenzen zwischen Streich und Straftat häufig überschritten.

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Polizei Unterfranken hofft auf fröhliches Halloween

In der Halloween-Nacht vor Allerheiligen will die Polizei in Unterfranken verstärkt Präsenz zeigen. Denn die Statistiken der vergangenen Jahre zeigen: An Halloween werden die Grenzen zwischen Streich und Straftat häufig überschritten.

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Anlässlich des bevorstehenden Halloween-Treibens ruft die unterfränkische Polizei in einer Mitteilung dazu auf, "die Grenze zwischen Streichen und strafbarem Handeln nicht zu überschreiten". Wenn sich Scherze zu Straftaten entwickeln, höre der Spaß auf, heißt es aus dem Polizeipräsidium. Präventiv werde die Polizei deshalb an Halloween verstärkt im Einsatz sein, um den friedlich Feiernden "ein fröhliches Halloween zu ermöglichen".

Polizei zu Halloween: aus Streichen können Straftaten werden

In den vergangenen Jahren hatte die Polizei allerhand zu tun. 2016 gab es in Unterfranken 90 Halloween-Einsätze. In den Jahren 2017 und 2018 musste die Polizei jeweils rund 60 Mal ausrücken. Zumeist ging es dabei um Sachbeschädigungen, Ruhestörungen oder Körperverletzungen.

Rund 60 Halloween-Einsätze im vergangenen Jahr

So richteten Vandalen an Halloween 2018 beispielsweise auf dem Friedhof von Oerlenbach (Landkreis Bad Kissingen) beträchtlichen Schaden an, beschädigten Grabschmuck, Grablichter und Kränze. Am Untermain wurden Briefkästen von Hauswänden gesprengt und Knallkörper in Kleidercontainer geworfen. In Würzburg sorgte ein 15-Jähriger für einen Polizeieinsatz, weil er mit einer Gruselmaske und einem täuschend echt aussehenden Softair-Gewehr durch die Innenstadt radelte.

Polizei appelliert an Eltern: mit Kindern sprechen

Bei den meisten Straftaten zu Halloween war Alkohol im Spiel - auch bei den 16 Fällen von Körperverletzung, die vergangenes Jahr in Unterfranken aktenkundig wurden. Bei Kontrollen stellte die Polizei zahlreiche betrunkene Jugendliche fest. Ein 15-Jähriger in Bad Kissingen brachte es auf 1,4 Promille.

Die Polizei appelliert deshalb an Eltern, im Vorfeld von Halloween mit ihren Kindern über die Folgen von überzogenen Streichen und Alkoholkonsum zu sprechen. Wer Häuser und Autos mit Eiern bewirft, Wände besprüht oder Briefkästen mit Feuerwerkskörper in die Luft sprengt, müsse mit einem Strafverfahren rechnen, so die Polizei.