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Bildrechte: Polizeiinspektion Waldsassen

Beamte der Polizeiinspektion Waldsassen haben bei einer Grenzkontrolle offenbar einen illegalen Welpentransport gestoppt.

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    Polizei stoppt Welpentransport bei Grenzkontrolle

    Bei einer Grenzkontrolle in Waldsassen hat die Polizei im Auto zweier Rumänen sechs Welpen entdeckt. Die Hunde sollen etwa acht Wochen alt sein. Sie waren wohl für den Verkauf in Deutschland bestimmt.

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    Von
    • Guido Fromm
    • BR24 Redaktion

    Die Polizei hat bei Grenzkontrollen in Waldsassen am Mittwochmorgen in einem Auto sechs Hundewelpen entdeckt. Wie die Beamten jetzt mitteilten, befanden sich vier in einem Karton auf der Rückbank, der mit einer Jacke abgedeckt war. Zwei weitere Hunde saßen im Fußraum. Zudem konnten die beiden 26 und 28 Jahre alten Rumänen in dem Auto keinen gültigen Corona-Negativ-Test vorlegen.

    Welpen für den Verkauf in Deutschland bestimmt?

    Die Polizisten informierten das zuständige Veterinäramt, das die Tiere zunächst in Obhut nahm. Anschließend wurden die Welpen in einen Tierheim untergebracht und dort auch tierärztlich versorgt. Nach ersten Erkenntnissen dürften sie etwa acht Wochen alt sein. Offenbar sollten sie in Deutschland verkauft werden.

    Flucht vor Polizei

    Am Mittwochnachmittag kam es am Grenzübergang dann zu einem weiteren Zwischenfall: Ein 25-jähriger Tscheche ignorierte Signale der Beamten, anzuhalten, und fuhr einfach durch die Kontrollstelle. Anschließend beschleunigte er und flüchtete. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und stoppte ihn kurz vor Waldsassen. Der Mann wurde festgenommen.

    Gleich mehrere Verstöße

    Da er laut den Beamten Anzeichen von Drogenkonsum aufwies, wurde ein entsprechender Test veranlasst. Dieser verlief positiv. Einen Führerschein oder einen gültigen Corona-Negativ-Test hatte der 25-Jährige auch nicht. Außerdem war sein Auto in Tschechien als gestohlen gemeldet. Der Mann muss sich jetzt wegen Verstößen gegen mehrere straf- und bußgeldrechtliche Vorschriften verantworten.

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