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Polizei stoppt illegalen Welpentransport bei Wörnitz | BR24

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Polizei stoppt illegalen Welpentransport bei Wörnitz

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    Polizei stoppt illegalen Welpentransport bei Wörnitz

    Die Polizei hat bei Wörnitz im Landkreis Ansbach einen illegalen Welpentransport gestoppt. Die Maltheserwelpen verbrachten die Nacht auf der Polizeistation. Inzwischen sind sie einem Tierheim übergeben worden.

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    Von
    • Martin Hähnlein
    • Julia Hofmann

    Die Polizei hat in der vergangenen Nacht bei Wörnitz im Landkreis Ansbach einen illegalen Welpentransport gestoppt. Gegen Mitternacht wollte eine Zivilstreife auf der A7 den Fahrer eines Pkw kontrollieren, teilte die Polizei mit. Anstatt anzuhalten versuchte der Mann jedoch, sich der Kontrolle zu entziehen. In Walkersdorf konnten die Beamten das Auto schließlich stoppen.

    Insgesamt zehn Malteserwelpen entdeckt

    Unter dem Fahrersitz entdeckten die Polizisten zwei Malteserwelpen. Die Hunde seien ihnen vor der Abfahrt geschenkt worden, behaupteten die beiden 21 und 40 Jahre alten Männer. Sie gaben an, in Rumänien gestartet zu sein. Bei der Durchsuchung des Autos stießen die Beamten auf weitere acht Welpen. Die insgesamt zehn kleinen Hunde seien nicht älter als ein paar Wochen gewesen, so die Schätzung der Polizei.

    Nacht bei der Polizei verbracht

    Für die Hunde konnten die beiden Männer keine gültigen Papiere vorlegen. Deshalb wurden die Malteserwelpen sichergestellt und verbrachten die Nacht auf der Polizeiwache. Mitarbeiter der Polizei besorgten noch schnell Futter und Wasser für die kleinen Übernachtungsgäste.

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    Polizei stoppt illegalen Welpentransport

    Inzwischen hat das zuständige Veterinäramt Ansbach die Tiere übernommen und sie vorübergehend in einem Tierheim untergebracht. Die Ermittler gehen zum derzeitigen Stand von illegalem Welpenschmuggel aus.

    Ermittlungsverfahren eingeleitet

    Reinrassige Malteserwelpen werden der Polizei zufolge für bis zu 2.500 Euro verkauft. Gegen die beiden Osteuropäer wurde jeweils ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie das Tiergesundheitsgesetz eingeleitet.

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