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Ein Fahrradfahrer in der Innenstadt (Symbolfoto)

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    Polizei setzt sich für Fußgänger und Radfahrer ein

    Fußgänger und Radfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Die Polizei will sie deswegen jetzt mit einer landesweiten Aktion besser schützen.

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    Von
    • Sarah Beham

    Die Schwerpunktation "Ungeschützte Verkehrsteilnehmer" der Polizei hat seit dem Wochenende die Sicherheit vor allem für Radfahrer und Fußgänger im Blick. Denn gerade zu Corona-Zeiten steigen immer mehr Menschen aufs Rad, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern auf BR-Anfrage sagt. Auch die niederbayerische Polizei nimmt an der Aktion teil, die den ganzen Monat laufen soll.

    Unfallzahlen sind angestiegen

    Mit Kontrollen und Prävention will die Polizei erreichen, dass die Zahl von getöteten und verletzten Radfahrern sinkt. Vergangenes Jahr gab es alleine in Niederbayern mehr als 1.200 Unfälle mit Radfahrern. 1.189 Radfahrer wurden verletzt, drei starben. Wie es heißt, stieg die Zahl der Unfälle mit Fahrradfahrern im ersten Quartal 2021 sogar an.

    Mehr Rücksicht - auf beiden Seiten

    Die Polizei will aktiv auf Radfahrer zugehen. "Wir schauen, dass sie die richtigen Radwege benutzen. Wir wollen ins Gespräch kommen und eine gegenseitige Rücksichtnahme auf Seiten der Radfahrer und der Autofahrer erreichen", so ein Sprecher der Polizei Niederbayern. Deutlich machen wolle man, dass genügend Sicherheitsabstand zu Radfahrern eingehalten werde. Außerdem sollten Radfahrer oder Fußgänger auf ihre Kleidung achten, um wahrgenommen zu werden.

    Polizei geht mit gutem Beispiel voran

    Bei der Polizei in Straubing setzt man im Rahmen der Aktion auf die eigene Polizei-Fahrradstreife. Seit knapp einem Jahr sind hier Polizisten auf dem Rad unterwegs. Bei den Bürgern komme die Streife gut an, wie es heißt. "Man kommt dabei ins Gespräch, die Kollegen sehen selber, welche Probleme es seitens der Fahrradfahrer gibt", so Natascha Lenz von der Straubinger Polizei. Die Polizisten auf dem Rad könnten auf Augenhöhe mit den Menschen kommunizieren und Probleme schnell erkennen, wenn beispielsweise Autos Radwege zuparken.

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