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Polizei-Schlag gegen Drogenbande: Bundesweit größtes Verfahren | BR24

© pa/dpa/Fredrik Von Erichsen

Beschlagnahmte Kräutermischungen (Archivbild).

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    Polizei-Schlag gegen Drogenbande: Bundesweit größtes Verfahren

    Die bayerische Polizei hat einen Drogenhändlerring gesprengt, der über das Internet Kräutermischungen verkauft haben soll. Laut Landeskriminalamt ist es das bundesweit größte Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit "neuen psychoaktiven Stoffen".

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    Ein Ring von Drogenhändlern, der über das Internet große Mengen Kräutermischungen verkauft haben soll, ist aufgeflogen.

    Ein Mann aus München stellte die Drogen her

    Das Landeskriminalamt in Bayern spricht vom bundesweit größten Verfahren im Zusammenhang mit solchen Stoffen. In einem nach außen seriös wirkenden Internetshop seien verbotene Kräutermischungen an mehr als 20.000 Abnehmer verkauft worden.

    Hergestellt wurden die Drogen von einem Mann aus München, der nach Polizeiangaben ein luxuriöses Leben führte. Die Bande war über Deutschland verteilt: Verpacker, Kuriere, Strohmänner, Administratoren und Finanzagenten sollen mehrere Millionen Euro erwirtschaftet haben.

    37 Tote in Bayern durch sogenannte Kräutermischungen

    In dem Verfahren arbeiten das Landeskriminalamt, die Kripo Ansbach und die Ansbacher Staatsanwaltschaft zusammen. Im Jahr 2017 starben in Bayern 37 Menschen nach dem Konsum sogenannter Kräutermischungen.

    Einzelheiten und Hintergründe sollen am kommenden Donnerstag bei einer Pressekonferenz um 10 Uhr im Landeskriminalamt bekannt gegeben werden.

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    Autor
    • Henning Pfeifer
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