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Beschlagnahmte Kräutermischungen (Archivbild).
© pa/dpa/Fredrik Von Erichsen

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Beschlagnahmte Kräutermischungen (Archivbild).

Ein Ring von Drogenhändlern, der über das Internet große Mengen Kräutermischungen verkauft haben soll, ist aufgeflogen.

Ein Mann aus München stellte die Drogen her

Das Landeskriminalamt in Bayern spricht vom bundesweit größten Verfahren im Zusammenhang mit solchen Stoffen. In einem nach außen seriös wirkenden Internetshop seien verbotene Kräutermischungen an mehr als 20.000 Abnehmer verkauft worden.

Hergestellt wurden die Drogen von einem Mann aus München, der nach Polizeiangaben ein luxuriöses Leben führte. Die Bande war über Deutschland verteilt: Verpacker, Kuriere, Strohmänner, Administratoren und Finanzagenten sollen mehrere Millionen Euro erwirtschaftet haben.

37 Tote in Bayern durch sogenannte Kräutermischungen

In dem Verfahren arbeiten das Landeskriminalamt, die Kripo Ansbach und die Ansbacher Staatsanwaltschaft zusammen. Im Jahr 2017 starben in Bayern 37 Menschen nach dem Konsum sogenannter Kräutermischungen.

Einzelheiten und Hintergründe sollen am kommenden Donnerstag bei einer Pressekonferenz um 10 Uhr im Landeskriminalamt bekannt gegeben werden.

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Regionalnachrichten aus Oberbayern vom 08.03.2019 - 18:00 Uhr