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Polizei rettet verirrten Rehbock aus Wohngebiet | BR24

© Polizei Kelheim

Einer der beiden Polizisten mit dem eingefangenen Rehbock

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    Polizei rettet verirrten Rehbock aus Wohngebiet

    Handschellen sind bei dieser kurzfristigen Verhaftung nicht zum Einsatz gekommen. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Kelheim haben in Abensberg einen Rehbock eingefangen, der sich in ein Wohngebiet verirrt hatte. Für den Bock gab es ein Happy End.

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    Zwei Beamte der Polizeiinspektion Kelheim haben in Abensberg einen verirrten Rehbock eingefangen und befreien können. Eine Anwohnerin hatte bei der Polizei angerufen und gemeldet, dass das Tier an einem Zaun steht und nicht mehr zurück in den Wald finden würde.

    Rehbock mit Fesseln und Schubkarre gerettet

    Den Polizisten gelang es, den Bock einzufangen und mit Kabelbindern und einer Klettfessel zu fixieren. Mit einer Schubkarre eines weiteren Anwohners wurde der Rehbock zu einem Waldgebiet gefahren und dort von seinen Fesseln befreit und unverletzt in die Freiheit entlassen. Laut Polizei wurde einer der Beamten bei dem Einsatz leicht verletzt, die Blessuren habe er aber für die Freiheit des Tieres in Kauf genommen, wie es heißt.

    Revierkämpfe als Auslöser?

    Erst vor wenigen Tagen hatte sich in Vilshofen (Lkr. Passau) ein Rehbock in einer Tiefgarage verirrt. Vermutlich hatte sich das Tier nach einem Revierkampf in die Stadt zurückgezogen. Bei den Kämpfen werden Rehböcke von Konkurrenten vertrieben und müssen sich dann neue Revierplätze suchen.