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Ein Mann bricht mit einem Schraubenzieher in ein Haus ein (Symbolbild).
© dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst
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Ein Mann bricht mit einem Schraubenzieher in ein Haus ein (Symbolbild).

Laut Polizei wurde der Verdächtige in der Nacht vom 6. auf den 7. April auf frischer Tat gestellt, als er mit einem weiteren Mann erneut bei dem Hersteller von Spezialkabeln Kupfer und Nickel stehlen wollte. Seit Jahresbeginn kam es demnach in dem Memminger Betrieb zu insgesamt vier Einbrüchen, bei denen Buntmetall im Wert von rund 150.000 Euro gestohlen und dabei stets mit einem LKW-Kleintransporter abtransportiert wurde.

Lange Ermittlungen in der Einbruchsserie

Der Festnahme waren nach Polizeiangaben monatelange Ermittlungen vorausgegangen. Bei dem Haupttäter handele es sich um einen 43-Jährigen, der die Diebstähle wohl in wechselnder Begleitung begangen habe. Bei seiner Festnahme habe er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden. Außerdem sei der für die Tat verwendete LKW, für den der Mann keine Fahrerlaubnis besessen habe, nicht haftpflichtversichert und mit falschen Kennzeichen versehen gewesen.

Polizei findet Beweismaterial und Teil der Beute

Nach der Festnahme hat die Polizei nach eigener Angabe eine Lagerhalle, die der Verdächtige gemietet hat, durchsucht, wobei sie umfangreiches Beweismaterial und Teile der Beute sicherstellen konnte.

Autoren

Roswitha PolaschekFlorian Regensburger

Sendung

Regionalnachrichten aus Schwaben vom 17.04.2019 - 12:30 Uhr