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Polizei muss Streit schlichten: Erneut Randale in Schnaitsee | BR24

© pa/dpa

Polizeiauto im Einsatz.

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    Polizei muss Streit schlichten: Erneut Randale in Schnaitsee

    Drei Männer, die nach einer Auseinandersetzung in der Nacht von Freitag auf Samstag in einem Lokal in Schnaitsee im Landkreis Traunstein aufgegriffen worden waren, sorgen erneut für Schlagzeilen. Wieder muss die Polizei eingreifen.

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    Die drei Männer, die bereits am Vortag von sich reden gemacht hatten, als sie in einem Lokal in Schnaitsee (Lkr. Traunstein) randalierend aufgegriffen worden waren, sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut mit zwei Beteiligten des Vorabends aneinander geraten. Die Situation konnte von mehreren Polizeistreifen beruhigt werden.

    Eine Festnahme nach Körperverletzungsdelikten

    Einer der Beteiligten wurde vorläufig festgenommen, nachdem er nach einem Polizeibeamten getreten hatte. Offensichtlich stand der gestrige Streit im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung am Vorabend, die Beteiligten beider Gruppen müssen sich nun wegen wechselseitiger Körperverletzungsdelikte verantworten.

    Steine und Stühle auf Gäste geworfen

    Erst am Samstag hatte die Polizei mitgeteilt, dass in der Vornacht zwei Asylbewerber in einem Lokal in Schnaitsee randaliert, hatten. Die beiden hatten schließlich auch vor dem Gebäude Steine und Stühle auf anwesende Gäste geworfen. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt. Die Polizei musste mit insgesamt sieben Einsatzwägen anrücken.

    Pkw demoliert

    Die Randalierer schlugen ein Seitenfenster eines Pkws ein und demolierten eine Eingangstür. Der 19-jährige Hauptaggressor leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten, die Polizei wies ihn wegen einer möglichen Selbstgefährdung umgehend in eine psychiatrische Klinik ein.

    Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Der zweite Tatverdächtige war nach der Anzeigenaufnahme wieder freigelassen. Gegen beide ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung, der 19-jährige musste sich außerdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Ein dritter wurde aufgegriffen, weil er betrunken war.