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Polizei muss Partys in München und Germering auflösen | BR24

© pa/dpa/

Trotz Corona: Partys in München und Germering

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    Polizei muss Partys in München und Germering auflösen

    Platzverweise und Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz musste die Polizei am Wochenende am Münchner Wedekindplatz und in Germering aussprechen. An beiden Orten war trotz Corona kräftig gefeiert worden.

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    Von
    • Frank Jordan
    • BR24 Redaktion

    Am Wedekindplatz in München waren es etwa 50 Menschen, die trotz Anti-Corona-Regeln ohne Mindestabstände und Masken in der Nacht zum Samstag feierten. Auch Alkohol wurde getrunken. Anwohner informierten die Polizei, die die Ansammlung daraufhin auflöste. Der Wedekindplatz wurde neben anderen beliebten Münchner Partyorten im September von der Stadt als "Hotspot" definiert. Seitdem gilt dort ein nächtliches Alkoholverbot.

    Mehrere Streifen kontrollieren feiernde Gruppe

    Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren bei einer ersten Überprüfung der Lage keinerlei Verstöße gegen die Corona-Richtlinien festgestellt worden. Eine Streife habe aber wenige Stunden später festgestellt, dass die Gruppe auf circa 50 Personen angewachsen sei und Infektionsschutzregeln nicht mehr befolgt würden. Um einen weiteren Zuwachs zur feiernden Gruppe zu verhindern, wurden nach Angaben der Polizei weitere Streifen hinzugezogen, die die anwesenden Personen kontrollierten. Es seien Platzverweise gegen noch anwesende 35 Personen ausgesprochen worden. Zudem seien elf Verstöße gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung angezeigt worden.

    Partygäste aus zehn Haushalten

    In Germering im Landkreis Fürstenfeldbruck feierte ein Wirt entgegen der Corona-Regeln mit einem Dutzend Gästen in seiner Gaststätte. Die Polizei habe die Party am späten Samstagabend aufgelöst, berichteten die Beamten am Sonntag. Der Wirt habe die Gäste in seiner Gaststätte mit Speisen und Getränken bewirtet. Die Feiernden seien aus zehn verschiedenen Haushalten gekommen. Wirt und Gäste erwarten nun Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

    Derzeit dürfen sich nur Angehörige von zwei Haushalten treffen, außerdem muss die Gastronomie geschlossen bleiben. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Sonntag mehr als 3.400 neue Corona-Fälle in Bayern, die Sieben-Tage-Inzidenz für den Freistaat lag bei 185,27.

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