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Corona und Schule

Polizei: Meist vernünftige Mittelfranken am Osterwochenende | BR24

© BR-Studio Franken/Franz Engeser

Wenig los am Osterwochenende am Rothsee

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    Polizei: Meist vernünftige Mittelfranken am Osterwochenende

    Die Polizei Mittelfranken zieht eine positive Bilanz ihrer Kontrollen am Osterwochenende. Die meisten hielten sich demnach an die Ausgangsbeschränkungen. Zwei junge Frauen und ein Mann wurden allerdings in Gewahrsam genommen – wegen Unbelehrbarkeit.

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    Die Masse der Leute habe sich korrekt und vernünftig verhalten und sich an die Auflagen gehalten, resümierte ein Polizeisprecher das Osterwochenende im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Bei etwas mehr als 6.000 Kontrollen sprachen die Beamten demnach rund 800 Bußgeld-Anzeigen aus. Das seien weniger als noch am vergangenen Wochenende gewesen.

    Widerstand und Unbelehrbarkeit

    Durchgreifen mussten die Polizisten nur in wenigen Fällen: So lösten die Beamten etwa in der Nacht zum Karfreitag (10.04.20) ein Trinkgelage in Erlangen auf. Weil die jungen Leute sich dort unbelehrbar zeigten und sich tätlich gegen die Feststellung ihrer Personalien zur Wehr setzten, wandten die Polizisten letztlich Zwang an, so der Polizeisprecher: Zwei Frauen im Alter von 18 und 21 Jahren sowie ein 19-jähriger Mann wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Drei Beamte wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

    Unerlaubte Partys gefeiert

    Am Ostersonntag löste eine Reiterstaffel der Polizei eine Feier im Nürnberger Marienberg-Park auf. Dort waren auch Drogen im Spiel, weshalb sich die Beteiligten nun verantworten müssen. Weitere Vorfälle hebt die Polizei Mittelfranken nicht hervor. Die Polizei Neustadt/Aisch meldete unter anderem drei unzulässige Feiern in Uehlfeld und Neustadt/Aisch, an denen zum Teil Auswärtige beteiligt waren.

    Mehr Sonne, mehr Kontrollen

    Wetterbedingt wurden laut Polizei in Mittelfranken mit rund 2.400 Kontrollen am Samstag die meisten Überprüfungen durchgeführt. 191 Verstöße wurden dabei zur Anzeige gebracht. Insgesamt hätten die Beamten versucht mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl vorzugehen, so der Sprecher.

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