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Schulwegunfälle: Oberbayerische Polizei verstärkt Kontrollen | BR24

© BR/ Christine Haberlander

Polizei klärt in Marquartstein Autofahrer zum Thema Überholen von Bussen auf

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    Schulwegunfälle: Oberbayerische Polizei verstärkt Kontrollen

    Drei getötete Schulkinder, elf Verletzte: Das ist die Bilanz der Schulwegunfälle im südlichen Oberbayern in den ersten beiden Monaten des Jahres. Die Polizei klärt Autofahrer jetzt verstärkt über die Regeln an Bushaltestellen auf.

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    Um auf die richtigen Verhaltensweisen gerade im Bereich von Schulbushaltestellen hinzuweisen, wurde nun eine Aktion gestartet, bei der Autofahrer verstärkt kontrolliert werden. Gestern zum Beispiel in der Traunsteiner Gemeinde Marquartstein: Nach Marquartstein fahren 1.500 Schüler täglich zu ihrer Schule und wieder nach Haus, viele nehmen den Schulbus.

    Künftig regelmäßige Kontrollen

    Vor einigen Jahren ereignete sich auch im Ort ein Unfall mit einem Schulkind, der glücklicherweise mit leichten Blessuren abging - anders als zuletzt in Reischach. Anders vor wenigen Wochen in Reischach, wo zwei Schulkinder von einer Autofahrerin erfasst wurden und ums Leben kamen. Die Polizei will nun regelmäßig Autofahrer ins Visier nehmen. Wer nicht im Schritt-Tempo an einem stehenden Schulbus vorbeifährt, wird mit dem Laser erfasst, angehalten, verwarnt, aber auch über das richtige Verhalten informiert. 

    "Die Autofahrer sind sehr einsichtig, wenn man ihnen erklärt, warum man da steht und die aktuellen Ereignisse ein bisschen erläutert, weil es ja doch tödliche Unfälle gegeben hat." Polizeibeamtin Petra Aumann

    Faltblatt mit Verhaltensregeln

    Mitgegeben wird den Kontrollierten ein Faltblatt mit den Verhaltensregeln.

    In Marquartstein wurden einige Autofahrer ertappt, die zu schnell am Schulbus vorbei fuhren. Sie mussten ein Verwarnungsgeld bezahlen, Punkte gab es ausnahmsweise keine.