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Polizei in Ostbayern meldet mehr als 450 Einsätze an Silvester | BR24

© pa/imageBROKER/H. Heine

Silvesterraketen erhellen die erste Nacht des Jahres. Die Polizei in der Oberpfalz und in Niederbayern wurde zu mehr als 450 Einsätzen gerufen.

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    Polizei in Ostbayern meldet mehr als 450 Einsätze an Silvester

    Die Polizei in der Oberpfalz und in Niederbayern ist an Silvester zu mehr als 450 Einsätzen gerufen worden. Es gab viele Ruhestörungen und Raufereien. Außerdem verursachten verirrte Feuerwerkskörper einige Brände. Es gab mehrere Leichtverletzte.

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    Die Polizei in der Oberpfalz musste in der Silvesternacht gut 230 Mal ausrücken. In Regensburg-Königswiesen setzte eine verirrte Silvesterrakete einen Hochhausbalkon in Brand. Dabei entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro. Anwohner wurden nicht verletzt.

    Betrunkener beißt Polizist

    Außerdem gab es oberpfalzweit noch etwa 20 kleinere, vom Feuerwerk verursachte Brände. Sie konnten der Polizei zufolge alle ohne nennenswerten Sachschaden gelöscht werden.

    Die Oberpfälzer Polizei musste zudem bei etwa 30 Raufereien schlichten. In einem Lokal in Wackersdorf biss ein randalierender Gast einen Polizeibeamten in den Arm. Der Beamte war anschließend nicht mehr dienstfähig. Der Gast wurde der Polizei zufolge in eine Spezialklinik gebracht.

    Dachstuhl fängt Feuer

    Die Einsatzzentrale der Polizei in Niederbayern meldete in der ersten Nacht des neuen Jahres rund 250 Einsätze. In Bad Gögging setzte eine Silvesterrakete einen Dachstuhl in Brand, dabei entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro. In Bad Füssing gab es einen Brandschaden an einer Hausfassade, hier wird der Schaden auf rund 10.000 Euro geschätzt.

    Die Polizei in Mainburg musste den betrunkenen Gast einer Silvesterparty festnehmen. Partygäste hatten Notarzt und Rettungsdienst gerufen. Als diese eintrafen, ging der betrunkene Gast mit den Fäusten auf den Notarzt los und schlug außerdem mit einer Eisenstange auf das Einsatzfahrzeug ein.