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Polizei in Nördlingen informiert Eltern über Cybermobbing | BR24

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Nach Bekanntwerden von Cybermobbing-Fällen an einer Nördlinger Realschule findet am Montag ein Elternabend in Zusammenarbeit mit der Polizei statt.

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Polizei in Nördlingen informiert Eltern über Cybermobbing

Drohungen und Beleidigungen über Messenger-Dienste: Cyber-Mobbing an Schulen nimmt zu. Zuletzt hat ein Fall im nordschwäbischen Nördlingen für Aufsehen gesorgt. Die Polizei will Eltern jetzt Tipps dazu geben, wie sie mit dem Problem umgehen sollten.

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Die Cybermobbing-Vorfälle an der Nördlinger Realschule Maria Stern haben viele Eltern beunruhigt. Links zu pornographischen Seiten und Drohungen gegen Schüler wurden dort über Schul-E-Mail-Adressen verschickt.

Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben weiter: Mittlerweile befassten sich mehrere Beamte damit, die auf den Kampf gegen Cybercrime spezialisiert sind. Die Ermittlungen seien kompliziert: E-Mails ließen sich nur schwer zurückverfolgen, weil viele Daten nach sieben Tagen gelöscht würden.

Was man gegen Cybermobbing tun kann

Am Montag wird ein Elternabend in Zusammenarbeit mit der Polizei stattfinden. Die Beamten wollen beispielsweise darüber informieren, wie man Cybermobbing möglichst verhindern kann.

Die Polizei empfiehlt den Eltern etwa, spezielle Filter auf Computern und Smartphones zu aktivieren, die pornographisches Material blockieren. Außerdem wird es am Montagabend um rechtliche Konsequenzen von Beleidigungen und Betrug gehen. Das Bundesbildungsministerium bietet im Internet ein umfangreiches Info-Angebot zum Thema.

Fünf Jugendliche von Nördlinger Cybermobbing-Fall betroffen

Betroffen von Cybermobbing sind fünf Schülerinnen und Schüler einer achten Klasse der Maria-Stern-Realschule in Nördlingen. Unbekannte haben über Schul-E-Mail-Adressen Drohungen und Porno-Links verschickt. Außerdem sind auf den Namen der Schüler und mit fremden Bankdaten Handyverträge abgeschlossen und Reisen gebucht worden.