BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Polizei gibt Warnschuss ab | BR24

© picture-alliance/dpa

Polizeifahrzeug mit Blaulicht

Per Mail sharen

    Polizei gibt Warnschuss ab

    In der Nacht auf Freitag sorgte ein randalierender Festbesucher in Marktheidenfeld für einen Polizeieinsatz. Er bedrohte einen Sicherheitsmitarbeiter und versprühte Pfefferspray. Erst nach einem Warnschuss der Polizei ließ sich der Mann festnehmen.

    Per Mail sharen

    Ein paar Festbier zu viel hatte wohl ein 28-jähriger Mann am Donnerstagabend getrunken. Gegen 23.30 Uhr erhielt der junge Mann auf der Laurenzi-Messe ein Platzverbot. Er hielt sich aber nicht daran und kehrte nach eineinhalb Stunden zurück. Dem Sicherheitspersonal der Laurenzi-Messe fiel der Mann wieder auf: diesmal hatte er Streit mit einer Frau. Die versuchte Schlichtung geriet außer Kontrolle, der 28-jährige sprühte einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Pefferspray ins Gesicht und verletze ihn am Auge. Außerdem zückte er ein Messer und lief damit über das Volksfestplatz.

    Polizei gibt Warnschuss ab

    Das Sicherheitspersonal informierte die Polizei und Beamte griffen ein, als der 28-Jährige das Gelände verlassen wollte. Der junge Mann stürzte, rappelte sich auf und flüchtete weiter. Bevor er sich unter eine Menschenmenge mischen konnte, gab eine Polizistin den angekündigten Warnschuss ab. Erst in einer Straße in Marktheidenfeld konnte er letzen Endes gestellt werden und ließ nach mehrmaliger Aufforderung sein Messer und das Pfefferspray fallen.

    22-Jähriger bringt sich selbst in Gefahr, weil er der Polizei helfen wollte

    Gerade als der 28-Jährige aufgab, stürzte sich ein 22-Jähriger auf den Mann – er wollte der Polizei helfen, gab er nachher an. Anscheinend war ihm nicht bewusst, dass er sich selber in Gefahr brachte. Der 28-jährige Mann wurde festgenommen und ein Alkoholtest durchgeführt, er hatte 1,4 Promille. Die Nacht verbrachte er in einer Ausnüchterungszelle, bevor er wieder entlassen wurde. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung.