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Polizei bedankt sich bei "Lebensretterin" aus Cham | BR24

© Polizeiinspektion Regensburg

Sachbearbeiterin Susanne Venturi (links) und Franz Schimpel bedanken sich bei Katja Steinhauser (Mitte).

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    Polizei bedankt sich bei "Lebensretterin" aus Cham

    Die Polizei hat sich heute bei Katja Steinhauser aus Cham bedankt. Sie hatte im Herbst die Behörden in Waldmünchen darüber informiert, dass ein fünf Jahre alter Bub trotz schwerster Brandverletzungen von seinen Eltern nicht zum Arzt gebracht wurde.

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    Kriminaldirektor Franz Schimpel überreichte Katja Steinhauser ein Dankschreiben und ein Geldgeschenk.

    "Es bleibt zu hoffen, dass das Verhalten von Frau Steinhauser Schule macht und dass sich künftig auch andere Personen zutrauen, offensichtliche Missstände aufzudecken." Franz Schimpel

    Er bezeichnete die Frau als "Lebensretterin" für den kleinen Buben. Seine Verletzungen hätten ohne ärztliche Versorgung tödlich enden können.

    Bub mit Verletzungen im Auto sitzen sehen

    Katja Steinhauser hatte bei ihrer Arbeit in einer Chamer Tankstelle den schwerstverletzten Buben im Fahrzeug der Eltern bemerkt und daraufhin die Behörden eingeschaltet. Erst dadurch kam der kleine Bub endlich ins Krankenhaus. Die Eltern wurden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen beide inzwischen Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Die Mutter soll beim Hantieren mit einem Benzinkanister den Fünfjährigen schwerst verletzt haben. Die Eltern sollen danach ihr Kind drei Tage lang nicht zum Arzt gebracht haben.