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Polizei: Bayern und Sachsen starten Fahndungszentrum | BR24

© pa/dpa/Armin Weigel

Ein sogenannter Schleierfahnder hält auf der A3 nahe Passau eine Kelle mit dem Aufdruck "Halt Polizei" aus einem Zivilfahrzeug der Polizei.

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    Polizei: Bayern und Sachsen starten Fahndungszentrum

    Bayern und Sachsen wollen die gemeinsame Polizei-Arbeit ausbauen. Heute eröffnen die beiden Innenminister der Länder ein gemeinsames Fahndungszentrum für Oberfranken und das Vogtland. Die Beamten sollen besonders den Rauschgifthandel eindämmen.

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    Autodiebstahl, Menschenhandel, Schleuserkriminalität und Waffenschmuggel – unter anderem gegen diese Delikte wollen die Innenminister von Bayern und Sachsen gemeinsam stärker vorgehen. Joachim Herrmann (CSU) und Roland Wöller (CDU) unterzeichnen deshalb heute Vormittag eine Kooperationsvereinbarung. In Plauen nehmen die beiden Politiker das neue "Fahndungszentrum Vogtland" in Betrieb. Dort koordinieren künftig sächsische und bayerische Beamte Fahndungen und Kontrollen in Oberfranken sowie im Vogtland – und stimmen sich mit der Bundespolizei ab.

    Herrmann: Kampf gegen Drogenlabore

    Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit soll dabei der Kampf gegen den Rauschgifthandel sein. Denn an der Grenze von Bayern zu Tschechien ist die Zahl von Betäubungsmittel-Delikten in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Gerade in Tschechien gebe es noch immer eine Reihe von Drogenlaboren, die etwa die Designer-Droge Crystal Meth verbreiten, erklärte Bayerns Innenminister Herrmann zuletzt.

    Außerdem sollen bayerische Schleierfahnder künftig zusammen mit der sächsischen Polizei im Drei-Länder-Eck Bayern-Sachsen-Tschechien auf Streife gehen. Herrmann hofft, dass Straftäter es dadurch künftig noch schwerer haben, unentdeckt über die Grenze nach Bayern zu kommen.