BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Pöllatschlucht bei Neuschwanstein wieder begehbar | BR24

© BR/Friederike Wipfler

Fünf Jahre lang war sie geschlossen: die Pöllatschlucht, unterhalb von Schloss Neuschwanstein. Nach einem kleineren Felssturz wurde der beliebte Wanderweg damals aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nun ist sie wieder begehbar.

1
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Pöllatschlucht bei Neuschwanstein wieder begehbar

Fünf Jahre lang war sie geschlossen: die Pöllatschlucht, unterhalb von Schloss Neuschwanstein. Nach einem kleineren Felssturz wurde der beliebte Wanderweg damals aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nun ist die Schlucht wieder begehbar.

1
Per Mail sharen
Teilen

Ein reißender Wasserfall rauscht durch die Schlucht. Zwischen den Bäumen, direkt entlang der steilen Felswände verläuft der Metallsteg über dem Abgrund. Die Pöllatschlucht, direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein, ist bei Touristen und Einheimischen ein sehr beliebtes Ausflugsziel.

Aufwändige Sanierung

Doch 2014 musste die Pöllatschlucht nach einem Felssturz gesperrt werden. Nun ist der Wanderweg wieder geöffnet - für den Schwangauer Bürgermeister Stefan Rinke ein besonderer Tag.

"Also wir freuen uns sehr, nach unserer Ansicht gehört die Pöllatschlucht zu Schloss Neuschwanstein – zum Gesamtensemble. Deswegen haben wir uns als Gemeinderat entschlossen sie wieder aufzubauen". Stefan Rinke, Bürgermeister von Schwangau

Eine halbe Million Euro hat die aufwändige Sanierung gekostet. Immer wieder mussten Experten die Gefahrensituation neu bewerten und Hubschrauber Material in die verwinkelte Schlucht transportieren.

Spektakuläre Sprengarbeiten

Spektakulär waren die Sprengarbeiten im oberen Bereich der Pöllatschlucht, die sich über eine ganze Woche hingezogen haben.

Das lange Warten hat nun ein Ende. Seit heute können Besucher die Pöllatschlucht wieder bewandern. Trotz der Sanierung sollte man die Gefahren dort aber nicht unterschätzen, warnt Bürgermeister Rinke. Denn im alpinen Gelände sei man nie sicher, so Rinke .

Gefahren nicht unterschätzen

Steinschlag könne man nicht verhindern, ebenso wenig wie Schneebruch, Frostsprengungen oder umstürzende Bäume: "Wer sich im alpinen Gelände bewegt, muss immer auf sich aufpassen", sagt Rinke.

Wer das tut, kann in der Pöllatschlucht jetzt wieder ein spektakuläres Stück Natur genießen.