Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Pocking: Erneut Unfall an unbeschranktem Bahnübergang | BR24

© pa/dpa/Friso Gentsch

Ein unbeschrankter Bahnübergang (Symbolbild)

2
Per Mail sharen
Teilen

    Pocking: Erneut Unfall an unbeschranktem Bahnübergang

    Nach einem Gesetzesentwurf sollen möglichst viele Bahnübergänge beseitigt werden, damit Unfälle, die immer wieder passieren, künftig vermieden werden. Zu spät für einen 33-jährigen Autofahrer, der am Bahnübergang Pocking von einem Zug erfasst wurde.

    2
    Per Mail sharen
    Teilen

    Das Bundesverkehrsministerium will laut einem aktuellen Gesetzesentwurf möglichst viele Bahnübergänge beseitigen lassen und den Kommunen dabei finanziell unter die Arme greifen. Denn immer wieder passieren dort zum Teil schwere Unfälle. Am Freitagmorgen hat es einen 33-jährigen Autofahrer bei Pocking im Kreis Passau getroffen. Er hatte Glück im Unglück und wurde beim Zusammenstoß mit einem Zug nur leicht verletzt.

    Zug ohne Fahrgäste

    Der Regionalzug, der das Auto erfasst hatte, fuhr relativ langsam. Fahrgäste waren laut Polizei nicht an Bord. Der Zugführer kam unverletzt davon. Am Auto des Mannes entstand Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro. Es wurde abgeschleppt. Der Zug wurde seitlich beschädigt und konnte die Unfallstelle von selbst verlassen, so die Polizei.

    Regionalbahn aus Routine übersehen?

    Der 33-jährige Unfallverursacher fährt die Strecke täglich, sagte ein Polizeisprecher dem BR. Er hatte - vermutlich aus Routine - an dem unbeschrankten Bahnübergang nicht richtig aufgepasst und den Zug übersehen. Die Zugstrecke Pfarrkirchen - Passau war wegen des Einsatzes am Freitagmorgen für einige Zeit gesperrt.

    In Bayern gibt es rund 3.000 Bahnübergänge, an denen die Züge aus Vorsicht extrem langsam fahren und es trotzdem immer wieder zu schweren Unfällen kommt.