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Planung zum Brenner-Nordzulauf: 18.000 Rosenheimer für Petition | BR24

© picture alliance / Design Pics/ Robert Postma

Gerade Bahnstrecke im Spätherbst (Symbolbild)

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    Planung zum Brenner-Nordzulauf: 18.000 Rosenheimer für Petition

    Rund 18.000 Bürger im Landkreis Rosenheim unterstützen die Bundestagspetition des Vereins Brennerdialog. Mit der Petition wollen die 17 Bürgerinitiativen in Kreis Rosenheim, dass die Planungen zum Brenner-Nordzulauf geändert werden.

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    Rund 18.000 Bürger im Landkreis Rosenheim unterstützen die Bundestagspetition des Vereins Brennerdialog. Mit der Petition wollen die 17 Bürgerinitiativen in Kreis Rosenheim eine Änderung bei den Planungen zum Brenner-Nordzulauf bewirken.

    "Rund 4.000 Unterschriften wurden online abgegeben, aus dem Landkreis Rosenheim haben wir 14.000 Unterschriften mit der Post verschickt." Thomas Riedrich, Sprecher Brennerdialog Rosenheimer Land e.V.

    Unterschriften als Zeichen an die Politik

    Laut Riedrich komme noch eine unbekannte Anzahl von Bürgern dazu, die selbst per Post verschickt hätten. Er zeigt sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Andere Bundestagspetitionen hätten oft nur 500 bis 1.000 Unterzeichner. Riedrich versteht die hohe Unterstützung der Bürger als wichtiges Signal an die Politik in Berlin.

    Zu wenig Stimmen für Anhörung im Parlament

    Der Verein Brennerdialog will jetzt Info-Broschüren drucken und jedem Bundestagsabgeordneten zuschicken, damit die Anliegen der Bürgerinitiativen den Politikern bekannt sind. Das Quorum von 50.000 Unterschriften hat die Rosenheimer Petition aber nicht geschafft. Damit hätte man eine Anhörung im Deutschen Bundestag erreicht.

    Bundestag prüft Rosenheimer Petition

    Die Rosenheimer Petiton wird, auch ohne Erreichen des Quorums, aber auf alle Fälle parlamentarisch geprüft und der Petitionsausschuss wird sich damit beschäftigen. Wann das aber genau der Fall sein wird, ist laut Brennerdialog noch unklar. Die Bürgerinitiativen wollen erreichen, dass auch die jetzige Bahnstrecke im Inntal in die Planungen der Deutschen Bahn mit aufgenommen wird. In der Petition heißt es: "Von Grafing bis Kiefersfelden darf nicht ausschließlich eine zusätzliche Neubautrasse geplant werden".