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Plakat über Bahnstrecke gespannt: Tatverdächtige ermittelt | BR24

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Bildrechte: Ronny Sauer

Über Bahnstrecke gespanntes Plakat mit der Aufschrift "Dieses Mal Fake".

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Plakat über Bahnstrecke gespannt: Tatverdächtige ermittelt

Anfang Januar hatten Aktivisten aus dem Lager der sogenannten Corona-Leugner ein Transparent über eine Zugstrecke nahe Schweinfurt gespannt. Ein ICE wurde dabei beschädigt. Jetzt wurden zwei Tatverdächtigen ermittelt.

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Von
  • BR24 Redaktion

Beamte der Kriminalpolizei Würzburg haben am Mittwochmorgen mit Unterstützungskräften mehrere Wohnungen im Rahmen der Ermittlungen gegen einen 36-Jährigen und sein Umfeld durchsucht. Ein Zeugenhinweis hat der Sonderkommission "Werntal" zum schnellen Erfolg verholfen. Grund für die Durchsuchung war ein Vorfall am Dreikönigstag. Da überfuhr ein ICE aus Schweinfurt kommend, auf der Bahnstrecke zwischen Waigolshausen im Landkreis Schweinfurt und Gemünden im Landkreis Main-Spessart, eine durch Holzlatten gespannte Plane und leitete eine Schnellbremsung ein.

Sonderkommission eingerichtet

Im Laufe des Abends stellten Streifenbesatzungen der örtlich zuständigen Dienststelle im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung weitere Planen auf dieser Bahnstrecke fest, die ebenfalls mit Holzlatten über den Gleiskörper gespannt waren. Die Kripo Würzburg übernahm in Abstimmung mit der Bundespolizei die Ermittlungen. Im Zuge dessen wurde die Sonderkommission "Werntal" gegründet. Die intensiven Ermittlungen der Beamten konzentrierten sich aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung zwischenzeitlich auf einen engen Personenkreis um einen 36-jährigen Mann aus dem Landkreis Bad Kissingen und seine 34-jährige Ehefrau.

Drei Wohnungen durchsucht

Beamte der Kripo Würzburg durchsuchten nun mit Kräften des Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei drei Wohnungen in Bad Bocklet, Bad Kissingen und Oberthulba. Die Polizisten stellten Beweismittel wie Mobiltelefone und Datenträger sicher. Ob sich am damaligen Tatort gesicherte Spuren dem Tatverdächtigen oder anderen Personen aus dem Umfeld der Ermittlungen zuordnen lassen, müssen jetzt die weiteren Ermittlungen zeigen. Offen ist nach wie vor auch die Frage nach dem Motiv, das die Beschuldigten mutmaßlich dazu veranlasst hatte, die Gefahren für den Schienenverkehr zu verursachen, so die Polizei. Gegenwärtige Erkenntnisse deuten derzeit laut Polizei allerdings stark daraufhin, dass dieses im Bereich einer Protestaktion von Gegnern der Corona-Maßnahmen zu finden ist.

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Am Dreikönigstag hatten damals Unbekannte ein Banner über Bahngleise in Unterfranken gespannt. Ein ICE musste eine Notbremsung einleiten, um größeren Schaden zu verhindern. Die Polizei hat nun zwei Tatverdächtige ermittelt.

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