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Plädoyers im Terror-Prozess: Vier Jahre Haft oder Freispruch | BR24

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Angeklagter im Prozess wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth

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    Plädoyers im Terror-Prozess: Vier Jahre Haft oder Freispruch

    Vor der Staatsschutzkammer des Landesgerichts Nürnberg-Fürth sind im Terror-Prozess die Plädoyers gehalten worden. Während die Staatsanwaltschaft für den 23-Jährigen Angeklagten vier Jahre Haft fordert, plädiert die Verteidigung auf Freispruch.

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    Von
    • Jonas Miller

    Die Staatsanwaltschaft fordert vor der Staatsschutzkammer für den 23-Angeklagten aus dem oberpfälzischen Cham vier Jahre Haft wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Der Anwalt des Angeklagten fordert dagegen Freispruch für seinen Mandanten.

    Profilieren im Internet oder konkrete Anschlagpläne

    Sein Mandant habe nie vorgehabt einen Anschlag zu begehen, sondern wollte sich lediglich im Internet profilieren, so der Anwalt. Die Staatsanwaltschaft erkennt aber weiterhin konkrete Anschlagspläne in seinen Äußerungen und wirft dem 23-jährigen Elektriker aus dem Landkreis Cham vor, einen Terroranschlag vorbereitet zu haben.

    Anschlag auf "Ort der Andacht" geplant?

    Den Anschlag wollte der Mann demnach an einem "Ort der Andacht" durchführen und habe sich dafür Waffenteile beschafft, so der Vorwurf. Darüber soll sich der Oberpfälzer in der rechten Chatgruppe "Feuerkrieg-Division" ausgetauscht haben. In dieser Chatgruppe kommunizierten Rechtsextreme aus mehreren Staaten miteinander. Das Urteil soll nächsten Freitag (04.12.20) fallen.

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