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Plädoyers im Rockerprozess erwartet | BR24

© picture-alliance/dpa

Justizpalast Bayreuth

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    Plädoyers im Rockerprozess erwartet

    Im Prozess gegen sechs Mitglieder einer Rockerband sollen heute die Plädoyers gehalten werden. Sie sollen den Chef einer rivalisierenden Bande übel zugerichtet haben. Es ist bereits das zweite Verfahren für den selben Fall.

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    Die Angeklagten stehen wegen versuchten Totschlags vor Gericht. Sie sollen den Chef einer konkurrierenden Bande 2010 verprügelt und lebensgefährlich verletzt haben. Ein erster Prozess im vergangenen Juni wurde auf Eis gelegt. Der Grund: Ein Antrag auf ein neues DNA-Gutachten.

    Überraschung vor Urteil

    Kurz vor der Urteilsverkündung der ersten Verhandlung hatte es zunächst so ausgesehen, als würde es auf einen Freispruch für die Angeklagten hinauslaufen. Selbst die Staatsanwaltschaft forderte einen Freispruch: Es habe sich nicht eindeutig nachweisen lassen, wer genau was getan hatte, hieß es damals.

    Doch dann stellte der Anwalt des Opfers einen neuen Beweisantrag. Dabei ging es um DNA-Spuren an einer Lederkutte. Diesem Beweisantrag gab das Gericht statt. Deshalb mussten die Spuren auf der Kutte des Opfers gesichert und ausgewertet werden, was allerdings in der erlaubten Drei-Wochen-Frist nicht zu schaffen war. Der Prozess wurde deshalb neu aufgerollt.