BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR-Mainfranken
Bildrechte: BR-Mainfranken

Aschaffenburger Justizgebäude

Per Mail sharen

    Plädoyers im Aschaffenburger Totschlagsprozess

    Er habe diejenige getötet, die er am meisten liebte: Im Prozess um einen tödlichen Ehestreit in Aschaffenburg fordert die Staatsanwaltschaft neun Jahre und vier Monate Gefängnis. Einem 56-Jährigen wird vorgeworfen, seine Ehefrau erwürgt zu haben.

    Per Mail sharen
    Von
    • Klaus Rüfer

    Einem 56-jährigen Mann wird vorgeworfen, bei einem Ehestreit in einem Mehrfamilienhaus in Aschaffenburg seine 37-jährige Ehefrau erwürgt zu haben. Im Prozess am Aschaffenburger Landgericht fordert die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und vier Monaten. Die Staatsanwaltschaft hat in ihrem Plädoyer erklärt, sie gehe von einer Affekttat aus. Auch hält die Anklage den 56-Jährigen für vermindert schuldfähig. Die Staatsanwaltschaft nennt die Tat ein "Paradoxon": Der Angeklagte habe diejenige getötet, die er am meisten liebte. Der Verteidiger fordert eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten.

    Ehemann wollte sich das Leben nehmen

    Im Dezember 2019 soll der Angeklagte seine 37 Jahre alte Frau während eines Streits erwürgt haben. Der Angeklagte soll nach der Tat einen Abschiedsbrief verfasst und versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Einsatzkräfte verhinderten das. In einer schriftlichen Stellungnahme hatte der 56-Jährige die Vorwürfe weitgehend bestätigt und eingeräumt, die Tat zu bereuen.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!