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Wie geht sicherer Wintertourismus trotz Corona?

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Corona-Krise: Winterurlaub in Bayern laut Aiwanger sicher

In den Wintersportorten ist die Unsicherheit vor der neuen Saison groß. Wie geht sicherer Wintertourismus trotz Corona? Darüber hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in Garmisch-Partenkirchen informiert.

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Von
  • Martin Breitkopf

Bei einer Pressekonferenz zum Wintersport-Tourismus in Bayern hat der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Vormittag versichert, dass Winterurlaub in Bayern sicher ist.

Aiwanger: "Beim Wintersport gut möglich, Abstand zu halten"

Aiwanger bekräftigte, dass zum einen am Hygienekonzept aus den Sommermonaten in den bayerischen Wintersportorten festgehalten werde. Zum anderen sei es beim Skifahren, Langlaufen und Winterwandern besonders einfach möglich, Abstände einzuhalten.

"Gehen wir mit dieser Herausforderung Corona um. Es ist eine unangenehme Situation, aber es wird nicht der Weltuntergang sein." Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister

Skiverband: Eingeschränkte Liftkapazität und Maskenpflicht

Konkret zu den Veränderungen im Ski-Sport befragt, sagte Herbert John vom Bayerischen Skiverband, dass die Liftkapazitäten eingeschränkt werden. In Vierer-Sesselliften könnten möglicherweise nur die äußeren Sitze besetzt werden, wenn die Gruppe nicht zu einer einzigen Familie gehört.

An den Schlangen der Skilifte werde es Maskenpflicht und Abstandsregeln geben, zusätzlich müsse mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Außerdem sei es empfehlenswert, seine Tickets online zu kaufen, so Aiwanger.

Nordische Ski-WM findet statt

Großveranstaltungen, wie die Nordische Ski-WM in Oberstdorf, werden laut Aiwanger stattfinden, allerdings mit Einschränkungen. Die Zuschauerzahlen werden heruntergefahren (auf maximal 2.500 Zuschauer), alle Athleten und Betreuer werden auf Corona getestet.

Auch die Ski-Weltcups würden nur unter sehr strengen Auflagen stattfinden. Bei der Vierschanzen-Tournee werden nach jetzigem Stand keine Zuschauer zugelassen.

Wintertourismus wichtig für Bayern

Der Landrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, Anton Speer, sagte, dass man unbedingt eine gute Wintersaison brauche. Sorgen müsse man sich aber nicht machen, Bayern sei kein typisches Après-Ski-Land.

Laut Klaus Stöttner vom Tourismusverband Oberbayern ist sogar eine hundertprozentige Belegung der Skigebiete möglich. Der Wintertourismus in Bayern mache rund 40 Prozent des Gesamttourismus aus.

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Gedränge am Lift, volle Bergbahnen oder Getümmel beim Après-Ski: All das soll es in der kommenden Ski-Saison in Bayern nicht geben.

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  • Martin Breitkopf
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