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"Pink Ribbon"-Radtour macht Halt in Würzburg | BR24

© Valerie Schmidt BR

Die nächste Etappe der "Pink Ribbon"-Charitytour geht weiter. Bei ihrem Stopp, haben sie die Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake getroffen.

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    "Pink Ribbon"-Radtour macht Halt in Würzburg

    Nach 300 Kilometern Radweg hat die "Pink Ribbon"-Radtour den zweiten Stopp in Würzburg gemacht. Die Aktion soll mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Brustkrebs lenken. Die Initiatoren hoffen auf viele Mitstreiter für die nächsten Etappen.

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    Jede achte Frau erkrankt im Lauf ihres Lebens an Brustkrebs. Mit der "Pink Ribbon"-Radtour versuchen die Veranstalter auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen. Die Tour startete am Montag in München. Zwei Tage später und 300 Kilometer weiter, befinden sich die zwei festen Teammitglieder schon in Würzburg. Innerhalb von 14 Tagen sollen 1.800 Kilometer quer durch Deutschland zurückgelegt werden.

    Strecke durch Deutschland

    Der Tourauftakt war am 9. September in München. Die Strecke beginnt im Süden über Würzburg, bis hoch nach Hamburg und wieder zurück über Schweinfurt bis an den Bodensee. Innerhalb von 14 Tagen führt die Charity-Radtour einmal durch die Republik. Der Geschäftsführer von "Pink Ribbon Deutschland", Matthias Schafhauser, betont, dass ohne die Unterstützung der Hotels, Gasthöfe die Radtour im großen Stil gar nicht möglich wäre. Auch die Würzburger Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake ist begeistert vom Pink Ribbon Radteam: "Sie schaffen durch ihr tatkräftiges Engagement mehr Aufmerksamkeit für Brustkrebs und erinnern daran, wie wichtig eine gesunde Lebensweise ist. Ich wünsche Ihnen für den weiteren Weg alles Gute." Das Ende der Tour wird in Konstanz am 22. September sein.

    Motto: "Brustkrebs-Früherkennung? Hinfühlen statt Wegsehen"

    "Pink Ribbon Deutschland" engagiert sich bereits seit 2010 für Brustkrebs-Früherkennung. Die Organisation macht darauf aufmerksam, dass Ärzte allen Frauen ab 30 Jahren eine Vorsorgeuntersuchung empfehlen. Diese wird auch von den Krankenkassen übernommen. Jede achte Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs, besonders in den westlichen Staaten ist der Brustkrebs die am häufigsten auftretende Form.

    Woher kommt die Pinke Schleife?

    Die pinkfarbene Schleife – "Pink Ribbon" – hat ihren Ursprung in den 1990er-Jahren. Damals hat die US-Amerikanerin Charlotte Haleys Ansteckschleifchen angefertigt, um auf die ihrer Ansicht nach falsche Verwendung der Gelder des National Cancer Institutes aufmerksam zu machen. Seither ist die Pinke Schleife ein weltweites Symbol für das Engagement gegen Brustkrebs.