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Pilzvergiftungen: Lage an Uniklinikum entspannter | BR24

© picture-alliance/Weingartner

Fünf Patienten mit Pilzvergiftung mussten ins Regensburger Uniklinikum, unter anderem eine Frau mit schwerem Leberversagen.

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    Pilzvergiftungen: Lage an Uniklinikum entspannter

    Insgesamt fünf Patienten mit Pilzvergiftungen hat die Uniklinik Regensburg in der laufenden Pilzsaison behandelt. Eine Frau lag mit schwerem Leberversagen auf der Intensivstation. Mittlerweile gehe es ihr aber besser.

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    Am Uniklinikum Regensburg sind in der aktuellen Schwammerl-Saison bereits fünf Patienten mit Pilzvergiftungen behandelt worden, darunter eine Frau mit schwerem Leberversagen. Einer Sprecherin zufolge sei aber trotz der relativ hohen Zahl von Vergiftungen zu Beginn der Saison nur ein neuer Fall hinzugekommen.

    Frau überlebt nach Leber-Transplantation

    Der Patientin, die mit schwerem Leberversagen ins Klinikum kam, gehe es nach einer Organtransplantation langsam wieder besser. In den meisten Fällen hätten die Patienten sich am Knollenblätterpilz vergiftet. Dieser sei leicht mit dem essbaren Wiesenchampignon zu verwechseln. Einige der Patienten hätten auch auf Apps zur Pilzbestimmung vertraut. Diese Apps könnten aber nicht in allen Fällen giftige Sorten erkennen, so der ärztliche Leiter der Intensivstation, Stefan Schmid. 

    Uniklinik warnte Pilzsammler

    Bereits Ende August hatte das Klinikum Pilzsammler gewarnt: Schon der Verzehr eines einzigen giftigen Pilzes könne zum Tod durch Leberversagen führen. Das feuchte und warme Wetter hatte das Pilzwachstum begünstigt. Deshalb war bereits Ende August Hochsaison für Pilzsammler.