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Pils-Rückruf bei Franken Bräu: Ergebnisse ab Freitag | BR24

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Die Brauerei Franken Bräu ruft weitere Bierflaschen zurück, da sich Lauge in den Flaschen befinden könnte. Der Brauereichef hält eine gezielte Sabotage für möglich.

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Pils-Rückruf bei Franken Bräu: Ergebnisse ab Freitag

Nach der erneuten Rückrufaktion für das Pils der Brauerei Franken ist frühestens Ende der Woche mit Ergebnissen zu rechnen. Geprüft wird auch, ob die gefundene Lauge tatsächlich mit der Brauerei in Verbindung steht, so der Geschäftsführer.

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Nach der erneuten Rückrufaktion für das Pils der Brauerei Franken Bräu aus Mitwitz im Landkreis Kronach rechnet Geschäftsführer Rainer Mohr Ende der Woche mit ersten Ergebnissen: Ein Kunde habe in Hof eine Bierflasche beanstandet, sagte Mohr dem Bayerischen Rundfunk. Die Probe daraus sei nun an ein Institut geschickt worden, dessen Analyse im Laufe des Freitags vorliegen soll. Dann stehe auch fest, ob die Lauge mit der Franken Bräu in Verbindung stehe oder eben nicht, so Mohr.

Geschäftsführer glaubt an Sabotage

Der Franken Bräu-Geschäftsführer ließ im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk erneut durchblicken, dass er eine Manipulation oder Sabotage für möglich hält: Die Maschinen der Brauerei seien gemeinsam mit dem Landratsamt überprüft worden. Die täglichen Test-Flaschen seien alle unauffällig, so Mohr.

Natronlauge gefunden

Laut Landratsamt Kronach bestätigten erste amtliche Untersuchungen, dass sich in der beanstandeten Bügelverschlussflasche Natronlauge aus einer Flaschenwaschmaschine befand. Ob diese mit der von Franken Bräu verwendeten Reinigungslauge übereinstimmt, werde aktuell weitergehend untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchungen werde frühestens Ende dieser Woche erwartet, so auch das Landratsamt.

60.000 Flaschen zurückgerufen

Bereits Ende August hatte die Brauerei aus dem Mitwitzer Gemeindeteil Neundorf eine Pils-Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.06.2020 zurückgerufen. Dieser Rückruf wurde nun auch auf die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum erweitert. Insgesamt sind Geschäftsführer Mohr zufolge nun 60.000 Flaschen von dem freiwilligen Produktrückruf betroffen.